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Pressemeldungen - 2018

Langenhagens Vertreter erhielten BMAB Ehrenpreis 2018  

Bürgermeister Heuer und Jugendamtsleiter Labatz wurden für Inklusionsgedanken ausgezeichnet

Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer und der Jugendamtsleiter der Stadt Frank Labatz erhielten am Dienstag, 7. August, den Ehrenpreis 2018 des Bundesverbands für Menschen mit Arm- und Beinamputationen (BMAB). Die Übergabe fand am letzten Abend des diesjährigen Bundesjugendcamps für Kinder und Jugendliche mit Amputationen und Gliedmaßfehlbildungen statt, welchen der BMAB diesen Sommer zum vierten Mal in der Wedemark ausgerichtet hatte.

Beide Stadtvertreter erhielten die Ehrenpreise 2018 unter anderem für ihre Inklusionsgedanken, mit welchen sie sich in verschiedenen Bereichen der Verwaltung einbringen:

Auf Initiative des Bürgermeisters wurde in Langenhagen erstmals ein Beirat für Menschen mit Behinderungen im Oktober 2017 gewählt. Seine konstituierende Sitzung fand am 10. November gleichen Jahres statt. Im selben Montag richtete die Verwaltung ein Inklusionsbüro ein. „Für mich ist der Preis eine schöne Bestätigung, dass wir in Langenhagen auf dem richtigen Weg sind“, sagt Bürgermeister Heuer. „Mit dem vergangenes Jahr eingerichteten Beirats haben wir einen guten Partner, der uns auf die Belange und Interessen von behinderten Menschen aufmerksam macht und uns die Augen dafür öffnen kann, was sich unter besonderen Umständen eine Barriere erweisen könnte – wie etwa fehlende Handläufe an Treppen oder gläserne Trennwände.“

Als Leiter der „Abteilung Kinder und Jugend“ setzt sich Labatz schon seit vielen Jahren dafür ein, dass sich angehende Jugendleiter während der JuLeiCa-Ausbildung mit dem Thema Inklusion beschäftigen. Sie ihre eigenen Erfahrungen machen und eventuelle Hemmschwellen abbauen können. Außerdem hat der BMAB seit zwei Jahren kontinuierlich immer wieder Teamerinnen und Teamer zur Ausbildung der JugendgruppenleiterInnen-Card der Stadt Langenhagen angemeldet. „So wird aus einer JuLeiCa eine ganz besondere, denn vom gegenseitigen Lernen mit Themen wie Einschränkungen und Möglichkeiten partizipieren alle Teilnehmenden", so Labatz.

 

 

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