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Pressemeldungen - 2018

Architekturbüro Amberge und Stadt Langenhagen legen einvernehmlich ihre Differenzen bei  

Das Architekturbüro Amberge und die Stadt Langenhagen legen einvernehmlich ihre Differenzen bei, die über die Planungen rund um das Haus der Jugend entstanden waren. Über die strittigen Positionen und die darauf gründenden Ansprüche haben sie mithilfe der Schlichterstelle der Architektenkammer Niedersachsen einen Vergleich beschlossen. „Unterschiedliche Meinungen sind bei wichtigen Bauvorhaben keine Seltenheit, sondern eher die Regel“, räumt Hettwer ein. Meist können sie problemlos beigelegt werden.

Das Architekturbüro und die Stadt haben sich in dem Vergleichsverfahren darauf geeinigt, dass die Stadt Langenhagen für die Restzahlungen des ersten Bauabschnitts, die abgestimmten und erbrachten Planungsleistungen des Mitteltraktes und die Abgeltung einer freien Kündigung einmalig eine niedrige sechsstellige Summe entrichtet und damit alle Posten beglichen sind.

Des Weiteren wurde im Schlichtungsverfahren vereinbart, dass die Stadt Langenhagen klarstellt, dass nicht wegen „gravierender Planungsfehler" die Zusammenarbeit beendet wurde, sondern dass sie von ihrem Recht Gebrauch gemacht hat, eine freie Kündigung wegen gestiegener Baukosten auszusprechen.

Der Vorwurf von „gravierenden Fehlplanungen“ hat das Ansehen des Büros schwer belastet,“ berichtet Architekt Amberge „Die Verwaltung bedauert dieses sehr“, so Hettwer. Zumal der erste Bauabschnitt vom Haus der Jugend rundum gelungen sei.

Nach dieser gütlichen Einigung können sich beide Parteien eine weitere Zusammenarbeit bei künftigen Bauvorhaben vorstellen.

 

 

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