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Pressemeldungen - 2018

Stadt muss Straßenbauprojekte verschieben  

Bei drei Ausschreibungsverfahren lagen die Angebote weit über den Plansummen Drei der für 2018 geplanten Bauvorhaben kann die Stadt Langenhagen dieses Jahr nicht umsetzen:

  • Endausbau eines Teils der Bohlwiese
  • Sanierung eines Abschnitts der Straße „In den Kolkwiesen“ und
  • Sanierung Friedrich-Ebert-Straße

Diese Straßenbauprojekte hat die Verwaltung wie vorgeschrieben ausgeschrieben, allerdings für keines davon ein akzeptables Angebot erhalten. Die Angebotssummen lagen über den Plankosten. Die Projekte müssen deshalb verschoben werden.

Grund für die überhöhten Kosten ist die aktuelle Marktlage. Die Firmen haben aufgrund der schlechten Auftragslage in den vergangenen Jahrzehnten Personal abgebaut. Die Städte und Gemeinden, sowie die anderen Straßenbaulastträger verfügen nun über mehr Haushaltsmittel, um ihre Straßen zu sanieren. Eine Expansion der Bauwirtschaft, um die aktuellen Aufträge abarbeiten zu können, ist aufgrund des Fachkräftemangels nicht möglich. Da die Firmen aufgrund der Auftragslage viel zu tun haben, sind sie nicht mehr auf Aufträge angewiesen und können Angebote mit stark überhöhten Preisen abgeben.

In der Folge wird die Stadt die drei geplanten Straßenbauprojekte nicht im Jahr 2018 umsetzen, sondern auf das nächste Jahr beziehungsweise auf die Folgejahre verschieben.
Bei einer Ausschreibung werden Fachfirmen öffentlich aufgefordert, für bestimmte Bauleistungen Angebote abzugeben. Diese werden gemäß der Vorgaben der „Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“ geprüft. Der Auftrag wird dann an die Fachfirma vergeben, die gemäß des vorgegebenen Leistungskatalogs das beste Angebot abgegeben hat.

Bei den drei geplanten und nun verschobenen Straßenbauvorhaben war dieses für die Verwaltung unmöglich. „Diese drei Ausschreibungsergebnisse sind unwirtschaftlich“, sagt Anette Mecke, Leiterin der Abteilung Straßen und Verkehr. Mit anderen Worten: Sie liegen alle wesentlich über den in den Ausschreibungen genannten Kostenrahmen.

Während der Planung einer Baumaßnahme ermittelt die zuständige Fachabteilung die zu erwartenden Kosten. Diese Baukosten sind Bestandteil einer Ausschreibung und werden in der Regel von den Baufirmen eingehalten. „In diesen drei Fällen lagen die Angebotssummen in Teilen sogar weit über unseren Zahlen.“ Das Vorhaben Bohlwiese wurde daraufhin sogar ein zweites Mal ausgeschrieben. „Ein besseres Ergebnis konnten wir dennoch nicht erzielen“, so Mecke.

 

 

 

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