Hilfsnavigation

Volltextsuche

Suche

Schriftoptionen

Schrift

Pressemeldungen 2016

DLRG deckt tiefe Stellen am Westufer des Silbersees auf

Mehrere Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Langenhagen, unter ihnen Bürgermeister Mirko Heuer, schritten am Sonnabendvormittag den Flachwasserbereich am Hauptstrand des Silbersees ab. Gemeinsam mit der städtischen Mitarbeiterin Birgit Karrasch suchten sie nach tiefen Stellen im Nichtschwimmerbereich. Erfreulicherweise fanden sie keine, wo ihnen das Wasser höher als bis zur Brust reichte.

Die Stadt Langenhagen hatte auch den westlichen Uferbereich auf mögliche Kampfmittelrückstände sondiert. Diese Arbeiten sind zwar abgeschlossen. Doch bevor der Bereich freigegeben werden kann, muss noch einiges geschehen. Neben der Wiederherstellung des Hauptstrandes müssen im Nichtschwimmerbereich alle Stellen aufgefüllt werden, an denen sich der Untergrund verändert hatte. Wo dieses geschehen war, konnte dank der Unterstützung der DLRG in gut einer Stunde aufgedeckt werden.

Überprüfung des Flachwasserbereichs des Silbersee in Formation einer »Rettungskette« nach tiefen Stellen.

© DLRG Langenhagen - J. Hübner

Die Überprüfung erfolgte mithilfe einer Technik, welche die Rettungsschwimmer schon seit Jahrzehnten anwenden, um vermisste Personen auch im tiefen Wasser suchen zu können. In der Formation einer „Rettungskette“ erkundeten sie den Flachwasserbereich von Norden nach Süden. Sie stießen dabei auf acht tiefere Stellen, mehrere große Steine, einige Plastikflaschen und andere Fremdkörper. Letztere wurden gleich entsorgt und die tieferen Stellen mit Stangen markiert. Sie werden in den nächsten Tagen aufgefüllt.

„Der Einsatz der DLRG ist eine große Hilfe für uns“, dankte die Pressesprecherin der Stadt Langenhagen, Juliane Stahl, den Rettungsschwimmern. „Wir sind damit unserem Ziel, diesen Bereich Anfang Juni freigeben zu können, einen guten Schritt näher gekommen.“ Dank der geschlossenen Kettenformation hätten die größeren Unebenheiten mit nur einer Begehung verortet werden können. Der Boden werde sich in Teilen noch setzen, wodurch sich zwar kleinere Unebenheiten ergeben könnten. Dieses sei aber bei einem natürlichen Gewässer keineswegs ungewöhnlich, so Stahl. Sie bittet daher alle Badenden, nach der Freigabe des Hauptstrandes im Nichtschwimmerbereich aufmerksam zu sein.

 

 

Zurück