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Pressemeldungen 2016

Stadt hebt Mietsperre für die Dorfgemeinschaftshäuser auf

Ab sofort stehen diese städtischen Räume der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung

Wer in Langenhagen eine private Veranstaltung plant, kann dafür ab sofort wieder Räume in den Dorfgemeinschaftshäusern im Brinker Park, Zelleriehaus und Niet Hus sowie in Engelbostel, Godshorn und Schulenburg anmieten. „Die Stadt hebt heute die für diese Häuser vorübergehend eingeführte Mietsperre auf“, berichtet Bürgermeister Mirko Heuer am 1. Juni. Die Stadt hatte die Neuvermietung dieser Dorfgemeinschaftshäuser vorübergehend aussetzen müssen. Ausgenommen von der Regelung war das von einem externen Betreiber geführte Dorfgemeinschaftshaus Krähenwinkel. „Ich freue mich, dass wir heute dieses Signal geben können, und möchte mich zeitgleich bei allen dafür bedanken, dass sie die vorübergehend erforderliche Maßnahme mitgetragen haben.“

Nach intensiver Prüfung hatte sich die Stadt im Oktober 2015 zu diesem Schritt entschieden. Angesicht der damaligen Prognose, wie viele schutzsuchende Kinder, Frauen und Männer Langenhagen noch aufnehmen müsste, war zu ungewiss, ob gegebenenfalls die Dorfgemeinschaftshäuser kurzfristig als vorübergehende Unterkunft genutzt werden müssten. „Vor diesem Hintergrund konnten wir niemandem eine Planungssicherheit geben“, erläutert Heuer, weshalb auch im Interesse der Nutzer die sechs Häuser vorübergehend nicht neu vermietet wurden.

Seither hat die Verwaltung gemeinsam mit der Politik neue Flüchtlingsunterkünfte auf den Weg gebracht. Die an der Leibnizstraße ist seit Mitte Mai belegt, die Belegungen der beiden an der Pfeifengrasstraße sowie am Bauernpfad sind absehbar. Weitere Objekte innerhalb der Stadt konnten zum Zweck der Flüchtlingsunterbringung angemietet oder angekauft werden.

„Niemand kann abschätzen, wie sich die Flüchtlingssituation kurz- oder langfristig entwickeln wird. Mit den jetzt geschaffenen Grundlagen sind wir aber so gut aufgestellt, dass wir auf längere Zeit eine Umnutzung von städtischen Einrichtungen ausschließen können“, so Heuer. Denn ebenso wie im Oktober 2015 gelte weiterhin: Die Belegung von Dorfgemeinschaftshäusern oder Sporthallen sind für Langenhagen die allerletzte Option.

 

 

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