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Pressemeldungen 2016

Stadt informierte über geplante Unterkunft in der Kernstadt

Der Anspruch ist: In Langenhagen sollen weiterhin weder in Dorfgemeinschaftshäusern noch in Turnhallen Flüchtlinge untergebracht werden. Dieses berichteten Monika Gotzes-Karrasch und Doris Lange am Mittwoch, 10. Februar, den knapp 60 Anwesenden in der Paula der Hermann-Löns-Schule. Im Laufe der etwa zweistündigen Informationsveranstaltung wiesen die 1. Stadträtin und die Teamleiterin des Sozialberatungsdienstes aber zugleich darauf hin, dass derzeit niemand in der Stadtverwaltung einzuschätzen vermag, wie viele Menschen in diesem Jahr der Stadt zugewiesen werden oder wie viele Jahre Langenhagen Flüchtlinge aufnehmen muss.

Bevor die zentrale Frage des Abends, welcher Wohnraum entsteht in Langenhagens Kernstadt für Flüchtlinge, thematisiert wurde, skizzierte die 1. Stadträtin Gotzes-Karrasch die aktuelle Situation in Langenhagen. Am 8. Februar waren 565 Menschen in 50 Flüchtlingsunterkünften sowie der Notunterkunft an der Kananoher Straße untergebracht. Weitere 112 Flüchtlinge lebten bei Verwandten. Die Johanniter Unfallhilfe nannte am 8. Februar 198 Menschen in der von ihnen betriebenen Landesunterkunft an der Hans-Böckler-Straße. Diese Flüchtlinge werden teilweise auf die Aufnahmequote der Stadt angerechnet. „Gäbe es die Landesunterkunft in Langenhagen nicht, läge unsere aktuelle Flüchtlingszahl nicht bei 677, sondern läge ungefähr um 100 darüber“, berichtete Gotzes-Karrasch.

Bis Ende März ist Langenhagen verpflichtet, weitere etwa 230 Flüchtlinge aufzunehmen. Eine Ankündigung mit Folgen, da die Kapazitäten in den bestehenden und nahezu über das ganze Stadtgebiet verteilten Unterkünften fast ausgeschöpft sind. Gemeinsam mit der Politik hat die Verwaltung daher vor geraumer Zeit die Weichen dafür gestellt, dass an drei Standorten (Pfeifengrasstraße in Kaltenweide, Bauernpfad in Krähenwinkel und Leibnizstraße in der Kernstadt) module Unterkünfte für 56 beziehungsweise 60 Bewohner errichtet werden können.

Erste vorbereitende Arbeiten auf dem Parkplatz am SCL-GeländeAuf dem städtischen Parkplatz neben dem SCL-Vereinsheim wurde bereits mit den vorbereitenden Erdarbeiten begonnen. Dort soll auf einem Teil des Areals eine zweigeschossige Unterkunft für höchstens 56 Menschen errichtet werden. Vorgesehen ist derzeit eine Nutzungsdauer zwischen drei bis fünf Jahre. Die Zahl der Stellplätze auf dem Parkplatz verringert sich zwar um fünfzig, jedoch verbleiben in dem Bereich weiterhin 121 öffentliche Stellplätze plus zwei Behindertenparkplätze. Ungefähr 37 Kfz können auf dem SCL eigenen Parkplatz abgestellt werden.

 

 

 

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