Hilfsnavigation

Volltextsuche

Suche

Schriftoptionen

Schrift

Pressemeldungen 2016

Arbeiten am Silbersee pausieren aufgrund des Wintereinbruchs

Nach Abschluss der Arbeiten an der östlichen Seeseite des Silbersee hatte im Dezember vergangenen Jahres die Stadt Langenhagen damit begonnen, auch den Weststrand auf mögliche Kampfmittelrückstände zu sondieren. Der Hauptstrandbereich wurde unter anderem mithilfe mehrerer Holzpflöcken in Planquadrate abgeteilt, die nacheinander auf Munitionsreste untersucht werden. Aufgrund des Wintereinbruchs müssen die Arbeiten jedoch kurzfristig pausieren.

Noch liegt keine detaillierte Auswertung vor. Doch wurden bislang weniger Munitionsreste gefunden als nach den Erfahrungen während der Bodensanierung des ehemaligen Sprengplatzes zu vermuten war. „Wir planen, die Sondierungen des westlichen Strandes, der östlich gelegenen Grill- und Hundewiesen sowie des Flachwasserbereiches bis zur diesjährigen Badesaison abzuschließen“, erläutert Janine Burger, Leiterin des Teams Gefahrenabwehr.

„Die Sperrzone bleibt aber bestehen“, betont Burger. Die an dem Silbersee aktiven Vereine wurden bereits über das Vorhaben informiert und ihnen zugleich mithilfe eines Flyers vom Landesamt für Geoinformation und Landvermessung (LGLN) erläutert, warum Jahrzehnte nach den Weltkriegen weiterhin „Vorsicht Fundmunition!“ gilt. Der gleichnamige Flyer kann als Download hier abgerufen werden, zudem liegt er zur kostenlosen Mitnahme demnächst im Rathaus sowie in den Verwaltungsstellen aus.

Infoflyer des KBD:  Verhalten bei Kampfmittelfunden

Langenhagen gehört zu den wenigen Kommunen, die zum Schutz der Bevölkerung aktiv die von Kriegsaltlasten ausgehende Gefahr abwehren, indem sie wie im Fall des Naherholungsgebietes vorsorglich handelt. „Am Silbersee werden wir nacheinander die vielgenutzten und sondierbaren Flächen untersuchen“, berichtet die Teamleiterin. Der abgesperrte Bereich könne sich aber kurzfristig ändern, wodurch sich vorübergehende Einschränkungen bei den Wegebeziehungen ergeben könnten.

Der Wegeabschnitt im Bereich des ehemaligen Sprengplatzes konnte noch nicht wiederhergestellt werden. Für diese Arbeiten sowie der noch geplanten Landschaftsmodellierung bedarf es eines trockenen und frostfreien Untergrundes. Eine Wiederherstellung wird daher voraussichtlich im Frühjahr erfolgen.

 

 

 

Zurück