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Pressemeldungen2016

Die Notunterkunft in Kaltenweide ist bezugsfertig

Bei kurzfristigen Zuweisungen erhalten Flüchtlinge dort vorübergehend ein Quartier

Notunterkunft Kaltenweide - Schlafbereich

Die Notunterkunft an der Kananoher Straße ist bezugsfertig. Die Stadt Langenhagen hat die Räume eines ehemaligen Discounters so umgebaut, dass dort sehr kurzfristig bis zu 40 Menschen vorübergehend Quartier beziehen können, sollten alle Plätze in den städtischen Flüchtlingsunterkünften belegt sein.

„Wir sorgen dafür, dass wir zu gegebener Zeit kurzfristig handeln können“, sagt Bürgermeister Heuer. Nach einer neuen Zuweisung bleibe der Stadt meist nur wenige Tage Zeit, um die Unterbringung der Neuankömmlinge in den vorhandenen Einrichtungen vorzubereiten. Die dort vorhandenen Kapazitäten sind jedoch begrenzt. „Für den Fall, dass einmal alle diese Plätze belegt sein sollten, können wir nun Menschen für einen Übergangszeitraum in der Notunterkunft in Kaltenweide unterbringen.“

Da die Stadt erst mit der Zuweisung erfährt, welches Geschlecht oder Alter ihre Gäste haben, ist die neue Einrichtung so geplant worden, dass dort vorübergehend Frauen oder eventuell auch zwei Familien einziehen können.

Notunterkunft in Kaltenweide - Aufenthaltsbereich

Die Notunterkunft verfügt über eine Küche und einen Haushaltsraum sowie sanitäre Einrichtungen, die für eine nach Geschlechtern getrennte Nutzung geeignet sind. Zudem gibt es ein Büro für eine/n Sozialarbeiter/in.

Die meisten Umbauarbeiten waren in dem mit knapp 600 Quadratmeter größten, ehemaligen Verkaufsraum erforderlich. Er wurde unterteilt in einen Ess- und Aufenthaltsbereich sowie einen Schlafbereich.

Im September 2015 hatte der Rat der Stadt dem Erwerb des knapp 2.500 Quadratmeter großen Grundstückes an der Kananoher Straße zugestimmt. Die Beschäftigten der Abteilung Hochbau begannen im November mit den erforderlichen Umbauten für eine dreigeteilte Nutzung des Gebäudes. Denn neben der Notunterkunft hat die Stadt einen kleinen Bereich als Lager für den „Deutsch-Kurdischen Hilfsverein für Syrer“ abgeteilt und in einem weiteren Gebäudeteil eine Waschstation (Reinigung der Materialien) für die städtische Eigenreinigung geschaffen.

 

 

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