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Pressemeldung

Beisetzungen im Tot- und Fehlgeburtengrabfeld Pusteblume sind nun möglich

Auf dem Friedhof Imhoffstraße wurden nun die Bauarbeiten für die Erstellung des Tot- und Fehlgeburtengrabfeld Pusteblume beendet. Lediglich Gestaltungsakzente in den Bäumen – blaue Stoffbahnen – werden im Frühjahr 2011, bzw. sobald es das Wetter zulässt, ergänzt. Sie sollen dazu beitragen, die Fläche aus ihrer randständigen Lage visuell herauszulösen und mit den umliegenden Wahlgrabfeldern zu verbinden. Auch die rechtliche Grundlage für die Bestattungen wurde von der Politik im Oktober / November verabschiedet, so dass die Friedhofssatzung im November veröffentlicht werden konnte. In dem ehemaligen Kinderreihengrabfeld können somit nun Beisetzungen von Totgeburten, aber auch von Fehlgeburten unter 500 Gramm Körpergewicht, in Langenhagen erfolgen.

In dem Grabfeld besteht die Möglichkeit Einzel- und Sammelbeisetzungen durchzuführen. Für jede Grabstätte ist eine der vorhandenen Natursteinplatten zugeordnet. Entgegen der Regelung für Rasenreihengrabstätten können in diesem Grabfeld Blumen, Kerzen und Kuscheltieren auf der Steinplatte abgelegt werden.

Weiterhin wird es auch die Möglichkeit für Eltern geben, den Namen ihres Kindes auf der Steinplatte eingravieren zu lassen. Die Beisetzung soll den Familien zeitnah ermöglicht werden, ebenso eine Sammelbeisetzung in einer Grabstätte, bei Familien mit gleichem Schicksal, die dies wünschen.

Das Grabfeld Pusteblume soll den Betroffenen ein Ort der Trauer und gleichzeitig ein Begegnungsort für Eltern und Angehörige sein, um einen Teil dazu beizutragen, das schicksalhafte Ereignis besser verarbeiten zu können.

Die Gebühr für das Nutzungsrecht auf 15 Jahre beträgt 140,00 €, für die Beisetzung in einer Sargschachtel oder Urne fallen weitere 74,00 € an.

 

 



 

 

 

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