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Pressemeldung

Teichbelüftungsanlagen instand gesetzt

Seit einiger Zeit wurde in den Sommermonaten in den Teichen des Stadtparks und des Brinker Parks wiederholt eine Verschlechterung der Wasserqualität festgestellt. Insbesondere bei lang anhaltenden Hitzeperioden kam es u. a. aufgrund der steigenden Wassertemperaturen zu akutem Sauerstoffmangel.
Nun wurde die zum Teil 15 Jahre alte Belüftungstechnik, die in den Teichen zur Verbesserung des Sauerstoffgehalts bisher installiert war, ausgetauscht bzw. saniert.

In den Teichen im Stadtpark wurde für ca. 31.000 € eine neue Anlage eingebaut. Das neue System saugt Teichwasser an, versetzt dieses mit Luftsauerstoff, und leitet das Gemisch anschließend ortsversetzt wieder am Gewässergrund in den Teich ein. Hierbei wird nicht nur Sauerstoff in das Wasser eingetragen, sondern es findet auch ein Umwälzungsprozess des Teichwassers statt, der sich positiv auf die Wasserqualität auswirkt.
Im Gegensatz zur den alten und abgängigen Teichbelüftern findet dieser Vorgang unter der Wasseroberfläche statt und ist während der Belüftungsintervalle nur durch feine Blasenbildung an der Wasseroberfläche erkennbar. Mussten die alten Belüfter noch mit dem Boot zu Saisonanfang bzw. –ende eingesetzt und wieder herausgeholt werden, können nun die notwendigen Wartungsarbeiten an der Technik wesentlich kostengünstiger am Ufer durchgeführt werden, da nur noch das Leitungssystem im Wasser ist und dort auch außerhalb der Belüftungssaison verbleiben kann.

Im Brinker Park wurde die Anlage, bestehend u. a. aus zwei im Teich eingebauten Belüftungsaggregaten, durch die Instandsetzung der solaren Stromversorgung und Einbau eines neuen Steuergerätes saniert.

Beide Anlagen belüften die Teiche in Intervallen, um bei gleichzeitig optimaler Wirksamkeit des eingetragenen Luftsauerstoffes den Energieverbrauch zu begrenzen. Neben den witterungsbedingten Faktoren führt auch die Fütterung der Wasservögel zu einer zusätzlichen Nährstoffbelastung der Gewässer und damit einhergehend zu einer Verschlechterung der Wasserqualität. Aus diesem Grund sollte das Wassergeflügel auf den städtischen Seen nicht gefüttert werden.

Die Stadtverwaltung Langenhagen bittet die Parkbesucher ausdrücklich um Beachtung dieses Gebotes. Insbesondere Kleinstlebewesen leiden durch diese falsch verstandene Tierliebe, denn der Vogelkot trägt nicht unerheblich zum Sauerstoffmangel im Wasser bei. Die Stadtverwaltung Langenhagen geht davon aus, dass mit den beschriebenen Maßnahmen wieder eine dauerhafte Verbesserung der Wasserqualität erreicht wird.

 

 

 

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