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Pressemeldung

Alternative Verkehrsführung in Schulenburg 

Informationsveranstaltung am 1. Februar 2010 um 18:00 Uhr im Ratssaal

Derzeit wird die Langenhagener Straße von etwa 18.000 Kfz frequentiert. Davon sind ca. 11.000 Fahrzeuge Durchgangsverkehre. Die Verkehrsprognose für das Jahr 2020 geht von einem Anstieg der Verkehrsbelastungen auf der Langenhagener Straße um rd. 2.000 Kfz pro Tag aus. Die stark belastete Langenhagener Straße ist eine der wichtigsten Radverkehrsrouten, um ins Schul- und Stadtzentrum als auch zu den zentralen Bahnhöfen zu gelangen. Der vorhandene Ausbau der Verkehrsanlagen ist für das zukünftige Verkehrsaufkommen nicht ausreichend und mit Problemen verbunden. Die Verkehrsimmissionen in den Ortsdurchfahrten steigen weiter an. Der Knotenpunkt Langenhagener Straße / Hannoversche Straße ist für die in der Prognose errechneten Belastungen nicht ausreichend ausgebaut und es kommt zu Rückstaulängen bis zu 160 m. Die Nebenanlagen für Fußgänger und Radfahrer befinden sich in einem schlechten Zustand. Die Qualität des Verkehrsablaufs am Knotenpunkt fällt zum Prognosezeitpunkt in die Kategorie F (entspricht ausgedrückt in Schulnoten einer ‚6‘). Um die Verkehrssituation zu verbessern, wurden im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans verschiedene Varianten diskutiert, von denen drei konkreter untersucht wurden - die Nullplusvariante, die Einfache Nordvariante und die Südumgehung mit Lichtsignalanlage. Die Varianten werden am 1. Februar 2010 im Ratssaal in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger Langenhagens sind herzlich eingeladen und haben die Gelegenheit mit Politik und Verwaltung über die einzelnen Varianten zu diskutieren.

Auf Grundlage gutachterlicher Stellungnahmen von dem Ing.-Büro Schubert und der Bonk-Maire-Hoppmann GbR sind folgende Vor- und Nachteile der Varianten herausgearbeitet worden.

VARIANTE I | NULLPLUS

  • Verkehrsqualität: Kategorie ‚D‘
  • Die Verkehrsbelastung in Schulenburg-Mitte - besonders im Bereich der Ortsdurchfahrten - würde sich durch den geplanten Ausbau geringfügig verändern.
  • Die Maßnahme führt zu keiner Lärmentlastung der Anwohner in Schulenburg-Mitte.
  • Für diese Variante ist eine alternative Verkehrsführung für den Radfahrer- und Fußgängerverkehr erforderlich.
  • Die Kosten werden auf etwa. 712.000 Euro geschätzt.

VARIANTE II | EINFACHE NORDVARIANTE

  • Verkehrsqualität: Kategorie ‚D‘
  • Der Engpass an der Unterführung der Langenhagenser Straße bleibt bestehen.
  • Die Nordvariante führt zu einer Mehrbelastung des westlichen Autobahnknotenpunktes.
  • In Kombination entsprechender Lärmschutzmaßnahmen wird Immissionsbelastung für die Anlieger geringer - insgesamt werden 217 Betroffene entlastet und 26 belastet. 
  • Die Ausbaukosten werden etwa. 4.000.000 Euro betragen.
  • Der Flächenverbrauch der Trasse wird sehr hoch sein.
  • Es besteht die Möglichkeit, neue Gewerbegebiete zu erschließen und somit zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen zu erzielen.
  • Die Untersuchung des Verhältnisses von volkswirtschaftlichen Kosten und Nutzen der Nordvariante zeigte leichte Vorteile.

VARIANTE III | SÜDUMGEHUNG MIT LICHTSIGNALANLAGE

  • Verkehrsqualität: Kategorie ‚B‘ und ‚C‘
  • Die  Verkehre werden von der Langenhagener Straße auf die Südumgehung verlagert.
  • Der Engpass auf der Langenhagener Straße - vor allem im Bereich des BAB-Knotenpunktes und der Unterführung  - wird gelöst, die Ortsdurchfahrt Schulenburg entlastet und die Situation für Fußgängern, Radfahrern und vor allem Schulkinder verkehrsicher gestaltet (‚autoarme’ Trasse in Richtung Godshorn bzw. Innenstadt).
  • In Kombination mit Lärmschutzmaßnahmen an der Hannoverschen Straße wird die Immissionssituation für insgesamt 259 zusätzliche Anlieger erheblich verbessert und für 28 verschlechtert.
  • Die Kosten werden sich auf ca. 3.500.000 Euro belaufen.
  • Der Flächenverbrauch wird sehr hoch sein.
  • Wie auch bei der Nordvariante besteht die Möglichkeit, neue Gewerbegebiete zu erschließen.
  • Die Südspange könnte eine Trennwirkung entfalten.

 

 

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