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Pressemeldung

Bürgersolaranlage Godshorn: volle Solarkraft voraus! 

Bürgermeister Fischer und Umweltschutzbeauftragte Finke freuen sich, dass die 1. Bürgersolaranlage auf die Dächer der Schule Godshorn noch in diesem Jahr gebaut wird, wenn die Wetterverhältnisse es zulassen. Das Baugerüst wird nächste Woche aufgestellt.

Für eine 1. Bürgersolaranlage ist es schon eine sehr große Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 58 Kwp, die bekannten Bürgersolaranlagen in der Region liegen überwiegend bei  30 kWp und Kosten von rund 100.000 €. Herr Lau, der zukünftige Geschäftsführer der „solarkraft Godshorn Gbr“, ist sehr froh, dass diese Anlage nun doch noch in diesem Jahr ans Netz gehen wird. Das sah zunächst gar nicht danach aus, da viele Firmen keine Aufträge mehr annehmen konnten, die Module vergriffen waren und sogar die nötigen Wechselrichter zwischenzeitlich gar nicht mehr am Markt angeboten wurden. Der große Andrang auf die Photovoltaikfirmen aufgrund der Herabsetzung der garantierten Einspeisevergütung durch das Erneuerbare Energien Gesetz für 2010 um 9 % führte dazu, dass viele Firmen ausgebucht waren bis Jahresende und leider auch ein Preisanstieg zu verzeichnen ist.

Der Bürgermeister ist froh, das Herr Lau mit Firma Elektro Helcke einen erfahrenen Betrieb aus der Region für die Verwirklichung der Bürgersolaranlage gewinnen konnte. Die Solarstromanlagen des Schulzentrums wurden schließlich sehr gut von dieser Firma gebaut und bringen Gymnasium und IGS jedes Jahr starke Gewinne für die Energieprojekte. Es werden deutsche Module zum Einsatz kommen und die Gesamtsumme für die Installation der Photovoltaik wird sich bei brutto 230.000 € bewegen. Eine Visualisierung in der Schule macht diese Erneuerbare Energie auch für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar, betont die Umweltschutzbeauftragte Finke.

Das Projekt wurde durch den Antrag der Grünen Jugend an den Petitionssauschuss angeschoben, der am 16.2.2009 beschlossen wurde. Die Stadt stellt ein geeignetes Schuldach kostenlos zur Verfügung und hat zuvor die Statik geprüft. Der Bürgermeister zielt damit auf die Verbreitung der Erneuerbaren Energien speziell an einer Schule, damit die Schülerinnen und Schüler diese Technik erfahren können und damit auch Mitbürger ohne eigenes Dach die Möglichkeit einer Beteiligung an dieser Zukunftsenergieerzeugung bekommen.
Nach der Informationsveranstaltung am 2. September gab es eine sehr große Nachfrage von Bürgerinnen und Bürgern, die sich an dieser Bürgersolaranlage gerne beteiligen wollen. Wie bereits in der Presse berichtet wurde, wird diese 1. Bürgersolaranlage nur für die Langenhagener Interessenten zur Verfügung gestellt. Es haben sich 52 Langenhagener für eine Beteiligung gemeldet, wobei die übliche Summe zwischen 1000-5000 € liegt. Es werden einige wenige Wünsche mit hoher Beteiligungssumme nicht erfüllt werden können. Die Stadt bedauert, dass die Nachfragen von 18 nicht in Langenhagen wohnenden Bürgern nicht bedient werden können, da die Dachfläche nicht ausreicht.
Im kommenden Jahr wird Langenhagen ebenso wie einige Nachbarkommunen bei der Sanierung von Altbauten bzw. beim Neubau die Möglichkeit der Dachnutzung für Solarenergie prüfen.

 

 

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