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Pressemeldung

Rückgabefrist  für das Abwasserkataster verlängert

Die Stadt Langenhagen hat Anfang Februar eine Abfrage für ihr Abwasserkataster gestartet. Die Abfrage bestand aus branchenspezifischen Erhebungsbögen, die an abwasserrelevante gewerbliche Betriebe, Ärzte, Landwirte und öffentliche Einrichtungen verschickt wurden. Für die Stadt besteht die  gesetzliche Verpflichtung, ein solches Kataster für ihre Kläranlage zu führen.

Für den Betrieb einer Kläranlage ist es wichtig, bestimmte Kenngrößen des Abwassers zu ermitteln. Je nach Art, Menge und Zusammensetzung der ankommenden Abwässer schaffen es die Bakterien in der biologischen Reinigung nicht ohne weiteres, alle Stoffe, die dort ankommen, auch abzubauen. Werden im Klärschlamm Überschreitungen der vorgegebenen Grenzwerte festgestellt, so kann der Klärschlamm nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, sondern bedarf einer teuren Entsorgung.

Ein Drittel der versandten Bögen sind bereits beantwortet zurückgekommen. Telefonische Rückfragen zu den Erhebungsbögen konnten zufrieden stellend geklärt werden. Mit der Qualität der ausgefüllten Bögen ist die Stadt bisher sehr zufrieden.

Um aus dem Abwasserkataster Maßnahmen für den Gewässerschutz ableiten zu können, ist die Stadt auf eine breite Datenbasis aus den  Erhebungsbögen angewiesen. Die Stadt verweist erneut auf die Auskunftspflicht der Betriebe. Zur Vermeidung zeit- und kostenintensiver Nachfragen bei den Betrieben bittet die Stadt um die Rückgabe der fehlenden Bögen bis zum 06. März 2009.

Für Fragen steht bei der Stadt auch weiterhin ein Ansprechpartner zur Verfügung.
 
Die Stadt wird in den nächsten Wochen einzelne Betriebe persönlich aufsuchen, um sich ein Bild von der Abwassersituation zu machen.

 

 

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