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Pressemeldung

Stadt Langenhagen will verbesserten Gewässerschutz 

Die Belastung des Abwassers durch Stoffe wie Fette, Schwermetalle oder seit jüngstem PFT (perfluorierte Tenside) stellt die Kläranlage immer wieder vor große Probleme. Die Stadt Langenhagen setzt daher auf mehr Vorsorgemaßnahmen für eine verbesserte Abwasserqualität und damit mehr Gewässerschutz. Zu diesem Zweck wird in Kürze eine Fragebogenerhebung zur Ermittlung der Zusammensetzung der Abwässer von Gewerbebetrieben, Arztpraxen, Landwirten und öffentlichen Einrichtungen gestartet.

Detaillierte Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Abwassers gewinnen für den stabilen Betrieb der Kläranlage immer mehr an Bedeutung. Je nach Art, Menge und Zusammensetzung der ankommenden Abwässer müssen die Bakterien in den biologischen Reinigungsstufen mitunter durch eine gezielte Steuerung der Anlage beim Abbau der Schmutzstoffe unterstützt werden. Mit genauen Daten über mögliche Stoffe im Schmutzwasser können die dafür notwendigen Maßnahmen vorbereitete und ggf. kurzfristig eingeleitet werden.
Bei einer optimalen biologischen Reinigung werden die gesetzlichen Grenzwerte für das gereinigte Abwasser deutlich unterschritten. Da das geklärte Wasser der Wietze  zufließt, wird somit ein aktiver Betrag zum Gewässerschutz geleistet. Zudem können auch bei dem zurückbleibenden Klärschlamm die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden. Anstatt teuer entsorgt zu werden, kann der Klärschlamm dann landwirtschaftlich verwertet werden.

Als Kläranlagenbetreiber ist die Stadt Langenhagen nach niedersächsischem Wasserrecht verpflichtet, für nicht häusliches Abwasser ein Abwasserkataster zu führen. Im Jahr 2003 wurde dafür erstmalig eine Abfrage zur Abwasserzusammensetzung durchgeführt. Mit neuen branchenspezifischen Fragebögen soll das Abwasserkataster nun aktualisiert und weiter ausgebaut werden. Mit den daraus gewonnen Erkenntnissen soll eine langfristige Verbesserung der Abwasserqualität erreicht werden.

Die Stadt Langenhagen ist hier  auf das Verständnis und die Unterstützung aller Betroffenen angewiesen und bittet um eine gute Zusammenarbeit im Namen des Gewässerschutzes. 


 

 

 

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