Hilfsnavigation

Volltextsuche

Suche

Schriftoptionen

Schrift

Pressemeldung

Langenhagen erhält Zuschlag für das EU-Projekt zur Belebung des ländlichen Raumes 

Im Dezember erhielt die Stadt Langenhagen den Zuschlag für das im Rahmen von VITAL RURAL AREA (Lebendiger ländlicher Raum“) beantragte EU-Projekt, dessen Ziel es ist, ländliche Regionen des Nordseeraumes mit gezielten Maßnahmen so zu beleben, dass sie sich seiner Stärken besser bewusst werden, aussagekräftiger und
effektiver profilieren und so insgesamt besser entwickeln.

VITAL RURAL AREA ist ein Projekt des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen der Europäischen Union. Es findet statt im Rahmen des Programms INTERREG IV NORTH SEA REGION.
Insgesamt stehen den europäischen Partnern rund 8 Milionen Euro für das Projekt zur Verfügung. Auf Langenhagen entfallen etwa 900.000 Euro. Der Förderanteil der EU beträgt 50 Prozent.

Vom 21. bis zum 23. Januar kommen Vertreterinnen und Vertreten von zwölf Kommunen, Körperschaften und Institutionen aus sechs EU-Staaten zu einem Arbeitstreffen in unserer Stadt. Die Partner aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Groß Britannien, den Niederlanden und Norwegen werden für die nächsten vier Jahre gemeinsam
mit Langenhagen im Rahmen dieses Projektes zusammenarbeiten. Bei dieser ersten Arbeitssitzung nach dem erhaltenen Zuschlag geht es im Wesentlichen darum, die gemeinsame Arbeit zu organisieren und Erfahrungen besonders mit jenen Partnern auszutauschen, die schon länger an diesem Projekt beteiligt sind. Die Stadt
Langenhagen wird sich dabei nicht nur vorstellen, sondern auch erste Gedanken über ihre Vorhaben und deren Umsetzung skizzieren.

Die Projektleiterin, Dr. Regine von der Haar, wird darstellen, mit welcher Kommunikationsstrategie die Langenhagener Unternehmen, Vereinen, Institutionen, Parteien und Initiativen an das Projekt herangeführt, miteinander vernetzt und so in den Arbeitsprozess integriert werden sollen. Die europäischen Partner des Projektes VITAL RURAL AREA können sich innerhalb von sechs Arbeitsfeldern engagieren. Die Stadt Langenhagen hat sich bei ihrer Bewerbung für die Arbeitsfelder „Regionales Profil“ („Regional branding“) und „Kommunikation“ (Communikation“) entschieden.

Dabei geht es um:

  • die Verbesserung der Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Betriebe,
  • die Stärkung und Vermittlung eines aussagekräftigen Profils sowie
  • den Aufbau von Kommunikationsstrukturen unter Einbeziehung neuer Technologien wie z.B. dem Breitbandkabel.

Schwerpunkt der Förderung wird die langfristige Stärkung der Langenhagener Betriebe durch Optimierung oderStabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger von Langenhagen sein.

Der ländliche Raum der Stadt wird nicht nur durch seine landschaftliche Schönheiten und das typische Gesicht seiner Ortschaften charakterisiert, sondern auch ganz wesentlich durch das Pferd. Das Pferd ist nach wie vor ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Dafür sprechen nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze rund ums Pferd, sondern auch die Tatsache, dass Langenhagen mit der Pferderennbahn, dem Poloplatz, renommierten Herstellern von Sätteln, zahlreichen Reitställen und Züchtern sowie namhaften Reiterinnen und Reitern ein echter „Pferdeort“ ist. Das Pferd wird daher im Mittelpunkt der Arbeit an einem aussagekräftigen Profil stehen.
Das bringt auch der Name des Projektes „PFERDEstärken LANGENHAGEN“ zum Ausdruck, der unter anderem den Bogen schlägt vom historischen Reit- und Arbeitstier zur PS-gestärkten Mobilität, aber auch deutlich macht, dass das Projekt der Verschleunigung und Stärkung Langenhagens dienen soll.
Der ländliche Raum bringt auch typische Produkte hervor, die der regionalen Küche ihren unverwechselbaren Geschmack geben. Hier sollen Produzenten ebnso gefördert werden, wie diejenigen, die regionale Küche – rustikal oder in verfeinerter Form – anbieten.

Auch bei der Vorstellung von Langenhagen wird das Pferd einen prominenten Platz einnehmen. Eine Rundtour wird über das Gestüt Evershorst und Reitsport Engelke zum Reitverein Hubertus führen, wo Leonie Bramall, die bis Grand Prix reitet und ausbildet, den Weg der Ausbildung des Pferdes zur Vollendung vorführen wird.Regionale Genüsse von Cord Kelle (Jägerhof) und Christian Heinrich Tegtmeyer (Gasthof Tegtmeyer Zum alten Krug) werden das Arbeitstreffen begleiten.


 

 

Zurück