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Pressemeldungen - 2020

Bau der Sporthalle Langenhagen hat offiziell begonnen  

Gut 80 Personen feierten am 7. Februar die Grundsteinlegung an der Konrad-Adenauer-Straße

Mit der Grundsteinlegung für die Sporthalle Langenhagen feierten gut 80 Personen am Freitag, 7. Februar, den offiziellen Baubeginn eines besonderen Projektes in der Mitte Langenhagens. An der Konrad-Adenauer-Straße lässt die Stadt für etwa 14 Millionen Euro eine neue Dreifeldhalle mit einer Tribüne für bis zu 600 Zuschauerinnen und Zuschauern errichten. Der in moderner Architektur geplante Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 4.600 Quadratmetern umfasst zudem drei große Übungsräume und weitere Besonderheiten. Etwa ein hohes, lichtdurchflutetes Hauptportal, von dem aus alle Ebenen der Sporthalle barrierefrei erreichbar sein werden.

„Mit dieser Baumaßnahme stellt die Stadt Langenhagen wieder einmal unter Beweis, wie wichtig hier der Sport und die Sportförderung genommen werden“, sagte Monika Gotzes-Karrasch. Die 1. Stadträtin Langenhagens erläuterte in ihrer kurzen Rede, warum die Halle wesentlich dazu beitragen werde, eine bedarfsgerechte Bildungs- und Sportinfrastruktur zu schaffen. „In der neuen Sporthalle werden Schulbetrieb, Trainingsbetrieb und Wettkämpfe möglich sein.“

Die innere Aufteilung des 40 mal 60 Meter großen Neubaus wurde unter anderem mit Beteiligung der künftigen Nutzer geplant. Im Januar 2018 sei die Stadt an den Sportring Langenhagen mit der Bitte herangetreten, die Wünsche der Sportlerinnen und Sportler an die neue Halle zusammenzutragen, berichtete Thomas Drewitz vom Sportring Langenhagen. Es folgte ein reger und konstruktiver Austausch, bei dem es auch mal notwendig gewesen sei, Architektendeutsch in Sportlerdeutsch zu übersetzen, erzählte Drewitz eine Anekdote aus den zurückliegenden Monaten.

Ebenso wie der Spatenstich im November 2019 ist die Grundsteinlegung ein weiterer Meilenstein für das Bauvorhaben Sporthalle. „Sie ist ein alter Brauch, um dem Gebäude ein Zeitzeugnis im Fundament beizugeben“, sagte Martin Rohling vom Planungsbüro rpg. Und so fanden Kleingeld, Ausgaben der lokalen Zeitungen und Baupläne von der Sporthalle ihren Platz in die eigens dafür vorbereitete Kapsel, bevor sie Gotzes-Karrasch, Drewitz, Rohling und Bürgermeister Mirko Heuer im Fundament einzementierten.

Im März 2017 hatte der Rat der Stadt Langenhagen den Bau einer neuen Veranstaltungssporthalle beschlossen. Gewinner der Totalunternehmer-Ausschreibung war das Bauunternehmen MBN Bau AG. Das mittelständische Unternehmen mit einer Niederlassung in Hannover hat die Planung und den Bau im Auftrag. Die Verlegung der Grundleitungen, die Herstellung der Fundamente und des Rohbaus im Eingangsbereich der Halle schreiten zügig voran. Für den Rohbau werden überwiegend Stahlbetonfertigteile verbaut. Das Dach wird von einer Stahlträgerkonstruktion gehalten werden. Etwa 8.300 Kubikmeter Beton und 1.150 Tonnen Stahl werden für die Sporthalle verbaut. Mitte März 2020 sollen die Rohbau-Arbeiten abgeschlossen sein. Die Fertigstellung der Sporthalle ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Vorbeischauen und den Baufortschritt live verfolgen

Zum Tag der Grundsteinlegung konnte die Aussichtsplattform freigegeben werden. Sie ist seit Freitag, 7. Februar, geöffnet. Sie bietet in einer Höhe von etwa zwei Metern eine andere Sicht auf das Geschehen an der Konrad-Adenauer-Straße. Damit alle Interessierten den Baufortschritt live und aus sicherer Entfernung miterleben können, ist die Aussichtsplattform montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr geöffnet. 

 

 

Langenhagen, 07.02.2020

 

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