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LANGENHAGEN AKTUELL

Stadt- und Schulvertreter informierten sich über das Göttinger Modell zur Schulverpflegung

09.12.2019, 15:00 Uhr
In der Produktionsküche der Geschwister Scholl Gesamtschule ließen es sich die Langenhagener Gäste nicht nehmen, auch genau in die großen Kochbehälter zu schauen. Auch wenn sich diese als leer erwiesen.

Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten mit der Verpflegung an Ganztagsschulen sowie Kindergärten: Dafür fuhren 23 Personen aus Langenhagens Schullandschaft, Politik und Verwaltung am 4. Dezember nach Göttingen. Diese Stadt hat eigens einen Fachdienst „Küchenbetriebe“ ins Leben gerufen, um jeden Schultag die Ausgabe von bis zu 6.000 Essen sicherzustellen.

Die große Mensa war die erste Station der Langenhagener Gruppe in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule.

Los ging es für die Langenhagener an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule. Dort wurden sie in der Mensa begrüßt von der Schulleiterin Tanja Laspe und Anja Köchermann. Die Diplom-Ökotrophologin wurde zunächst 2007 von der Stadt Göttingen als externe Beraterin beauftragt, später als Leiterin des Fachbereichs „Küchenbetriebe“ eingestellt.

In der Produktionsküche an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule erklärte Ulrich Meincke (li.) die Aufteilung und den Zweck der einzelnen Arbeitsbereiche.

Zusammen mit Köchermann und Ulrich Meinecke von dem Großküchenplaner AGK gingen die Gäste aufgeteilt in zwei Gruppen in die Produktionsküche. Sie stammt aus dem Jahr 1975. Dort konnten sich die Langenhagener alle Bereiche sowie Lagerräume anschauen und bekamen derweil ein Gespür dafür, warum es wichtig ist, bereits bei der Planung auf Wegebeziehungen zu achten. Die Lebensmittel werden über einen engen Weg zwischen zwei Gebäudeteilen angeliefert. Nachdem sie zuvor den Schulhof passieren mussten.

Auf einer engen Zufahrt werden die Lebensmittel für die Produktionsküche der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule angeliefert.

Solche Fehler konnten in der 2015 sanierten Produktionsküche an der Geschwister Scholl Gesamtschule meist vermieden werden. Jedoch müssen auch dort die Lieferfahrzeuge den Schulhof passieren. Und wie sich während des Gangs zwischen überdimensionierten Kochstellen, Töpfen und Spülmaschinen zeigte – einige Schwachstellen zeigen sich erst im Gebrauch. So berichtete der Koch, warum die Entlüftung über einer Spülmaschine kaum funktionieren könne: Sobald sie geöffnet ist, sind die Entlüftungsschlitze verdeckt. Der warme Dampf verteilt sich in der Folge im Raum.

Ulrich Meinecke (Mitte) erklärte der Langenhagener Gruppe in der Produktionsküche an der Geschwister Scholl Gesamtschule, worauf bei einem Herd in Größe XXXL zu achten ist.

Der Großküchenplaner AGK hat die Stadt Göttingen bei der Umsetzung ihres Modells unterstützt. Meinecke konnte deshalb viele Bereiche zeigen, wo man von den langjährigen Erfahrungen profitierte. Die Spülmaschine für die Kleinteile etwa ist so angelegt, dass sie an den Essraum grenzt. Hinter einer großen Durchreiche befindet sich der Bereich, in dem die Schülerinnen und Schüler eigenständig die Reste von ihren Tellern entfernen und diese, das Besteck und die Gläser gesondert aufstellen.

Nach so vielen optischen Eindrücken berichteten Köchermann und Maria Schmidt, Leiterin des Dezernats „Personal, Schule und Jugend“ und damit Vorgesetzte von Köchermann, ihren Gästen von dem „Göttinger Modell – kommunales Verpflegungskonzept für Ganztagsschulen und Kindertagesstätten“. Überraschend für einige: In allen drei Produktionsküchen werden täglich dieselben Gerichte nach vorgegebenen Rezepten gekocht. Auf diese Weise sei allerorts täglich der gleiche Geschmack und die gleiche Qualität gewährleistet.

Solche und andere hilfreiche Hinweise nahmen die Gäste aus Langenhagen dankbar auf und sparten auch nicht mit Fragen, um für ihr eigenes Vorhaben „Stadtküche für Langenhagen“ so viele Anregungen wie möglich mitzunehmen.