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LANGENHAGEN AKTUELL

Stadtparkallee wird attraktives Tor zu Langenhagens zentraler Grünanlage

05.11.2020, 17:20 Uhr

Stadt investierte in Umbau der Straße im Abschnitt Walsroder Straße und Rhodehof 800.000 Euro

Ein Mitarbeiter der Straßenbaufirma verteilt im Bereich der nördlichen Fahrbahn ein Sandgemisch, um die Ritzen zwischen den Pflastersteinen zu füllen.

Es ist fast geschafft. Die aufwendige Umgestaltung der Stadtparkallee im Abschnitt Walsroder Straße und Rhodehof ist nahezu abgeschlossen. Statt einer provisorischen Baustraße gibt es nun zwei, klar voneinander abgetrennte Fahrbahnen. Zwischen ihnen ist bereits ein neuer Fußweg gepflastert. Über diesen gelangen Besucherinnen und Besucher künftig gesäumt von Eichen zum Stadtpark, die neuen Bäume werden vorbehaltlich der Witterung im Dezember dieses Jahres gepflanzt.

„Wir haben die neue Stadtparkallee so gestaltet, dass sie nun auch optisch ihrem Namen gerecht wird“, sagt Anette Mecke, Leiterin der Abteilung „Verkehr und Straße“. Gut 800.000 Euro hat die Stadt in den Straßenumbau investiert und dabei dieses wichtige Tor zum Stadtpark aufgewertet. Die zentral in der Stadt gelegene Grünanlage ist bei vielen Spaziergängerinnen und Spaziergängern beliebt, zentrale Wege werden gerne von Fußgängern und Radfahrern als attraktive Verbindung zwischen Walsroder Straße und Theodor-Heuss-Straße genutzt. Im Stadtpark befinden sich zudem auch Räume der VHS Langenhagen. „Die Straße dient verschiedenen Zwecken, die wir bei der Planung der neuen Stadtparkallee berücksichtigt haben. Mit deren Umsetzung mussten wir jedoch warten, bis die Entwicklung der neuen Wohnhäuser beiderseits der Stadtparkallee abgeschlossen waren.“

Die dunkelgrau gepflasterte Fläche der Fahrbahn ist mit einem dunklen Band von einem hell gepflasterten Bereich deutlich abgetrennt. Dort beginnt die Verkehrsmischfläche, den sich im Kreuzungsbereich Stadtparkallee / Rhodehof alle Fußgänger, Radfahrer und Kfz-Fahrer gleichberechtigt teilen.

Innerhalb von vier Monaten erhielt die Stadtparkallee ihr neues Gesicht. Beginnend im Juli dieses Jahres wurde zunächst auf dem vorhandenen Schotterstreifen eine Entwässerungsanlage hergestellt. Sie diente als Basis für die neue Fahrbahn. Im Herbst wechselte die Baustelle in den nördlichen Bereich. Dort wurde die zuvor vorhandene Fahrbahn grundhaft erneuert. Zugleich wurde der Einmündungsbereich Stadtparkallee / Rhodehof neu aufgeteilt und mithilfe von unterschiedlich farbiger Pflasterung teilweise als sogenannte Verkehrsmischfläche angelegt. „Dieser Bereich dient als Wendepunkt für den Kfz-Verkehr, der mit einer Einbahnstraßen-Regelung durch diesen Abschnitt der Stadtparkallee geleitet wird. Er wird aber auch von jenen angefahren, die etwa zur VHS weiterfahren wollen oder von diesen kommen. Zudem queren hier alle Fußgänger und Radfahrer die Straße, auf ihren Wegen in oder aus dem Stadtpark“, erläutert Benjamin Salmen aus der Abteilung „Verkehr und Straßen“.