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Neues Solarkataster für die Region Hannover

08.10.2020, 12:00 Uhr

Seit dem 1. Oktober ist es offiziell Online: Das neue Solarkataster für die Region Hannover.

Klimaschutzmanagerin Christine Pfülb testet das neue Solarkataster der Region Hannover

Das Besondere? Jedes Haus in der Region Hannover ist hier verzeichnet – auch in Langenhagen. Und zwar mit allen wichtigen Eckdaten rund um Photovoltaik und Solarthermie: Dachneigung, -fläche und –ausrichtungsdaten für alle Gebäude lassen sich hier ebenso finden, wie Aussagen zur Eignung für Sonnenenergiegewinnung.

Wer also über die Nutzung von Sonnenenergie nachdenkt, kann sich jetzt ganz leicht selbst informieren!

Für jede geeignete Fläche wird von der Software die maximal erreichbare Leistung, also der größtmögliche Strom- oder Wärmeertrag und sogar die CO2-Einsparung errechnet. Außerdem beinhaltet das Solarkataster einen Rechner, um ganz individuell die eigenen Werte zu ermitteln. Dort kann man beispielsweise Nutzungsverhalten und Energieverbrauch eintragen und sich ausrechnen lassen, wie der Ertrag einer Solaranlage im Einzelfall aussehen könnte.

Am Beispiel des Gebäudes der Kita Schulenburg zeigt die Klimaschutzmanagerin der Stadt Langenhagen, Christine Pfülb, wie das Ganze funktioniert:

Anzeigen lassen sich im ersten Schritt die generelle Eignung für Solarthermie, Photovoltaik, Strahlungsraster in Jahressumme oder in der Heizperiode. Der Klick auf die einzelnen Flächen gibt dann weiterführende Informationen, beispielsweise über die konkrete Fläche, die ein Photovoltaik-Modul einnehmen könnte und die mögliche Anlagenleistung.

Klimaschutzmanagerin Christine Pfülb testet das neue Solarkataster

Zusätzlich erreicht man über diesen Weg den Ertragsrechner, in dem die Daten individuell angepasst werden können. Hier werden z.B. auch unterschiedliche Verbrauchsprofile angeboten. Änderungen, wie die Anlagengröße oder die Modulqualität, sind an den Auswirkungen auf die Unabhängigkeit vom Netzbezug und den Eigenverbrauch direkt sichtbar. Bei der Kita Schulenburg könnte so zum Beispiel mit einer Photovoltaik-Anlage auf der optimalsten Fläche der Strombezug aus dem Netz um 46 % verringert werden. „Das ist ein tolles Werkzeug für Hausbesitzer, die über die Anschaffung von Solarthermie oder Photovoltaik nachdenken. Hier kann man sich direkt ausrechnen lassen, zu welcher Leistung die eigene Dachfläche in der Lage ist“, resümiert Pfülb nach den ersten Versuchen mit dem neuen Solarkataster.

Wichtig bleibt aber in allen Fällen die Prüfung der Statik, denn darüber gibt die Karte keine Auskunft – und das Gebäude muss die Anlage auch tragen können.

Entwickelt wurde das Online-Tool mit Hilfe von 3D-Laserscann-Daten. Das Projekt soll die Kommunen bei ihrer Arbeit vor Ort unterstützen und Bürgerinnen und Bürger von zu Hause aus mit vielen Informationen zur Nutzung von Sonnenergie versorgen.
Zu finden ist das Solarkataster für die gesamte Region hier: www.hannover.de/solarkataster.