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Eine Smart Bench für den Kaltenweider Platz

06.10.2020, 19:10 Uhr

Antrag aus dem Ortsrat wurde mit Unterstützung der Sparkasse umgesetzt

Gemeinsam nahmen Petra Kunkel (v. re.), Domenic Veltrup und Mirko Heuer die neue Smart Bench auf dem Kaltenweider Platz in Betrieb.

Auf dem Kaltenweider Platz gibt es ab sofort eine praktische Abhilfe für Handys und Laptops, die kaum noch oder gar keinen Saft mehr haben. Mit der neuen Smart Bench lassen sich mobile Endgeräte ganz einfach aufladen. Die Leistung der Solarbank haben Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, Kaltenweides 1. Stellvertretender Ortsbürgermeister Domenic Veltrup, Petra Kunkel, Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover, und Svenja Wendt, Vertriebsdirektor für Langenhagen/Kaltenweide bei der Sparkasse Hannover, am Dienstag, 6. Oktober, getestet. Ihr erstes Fazit: Den „Strom to go“ gebe es zwar nicht im Vorbeigehen. Das sei aber keineswegs nachteilig, denn an dem gut gewählten Standort lasse sich bestens verweilen.

Dank eingebauter Photovoltaik-Module speichert die Sitzbank Sonnenenergie, die zum Laden von Laptops und Mobiltelefonen abgegeben wird. Sie ist zudem mit einem Hotspot ausgestattet. „Dank des öffentlichen WLAN-Netzes entstehen beim Surfen keine zusätzlichen Kosten“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Solarbänke sind innovativ. Sie sind wie eine Tankstelle, an der es für alle ökologisch wertvolle Sonnenenergie gibt – und das gänzlich kostenfrei für die geeigneten Endgeräte.“

„Durch das neue Angebot erhöht sich eindeutig die Attraktivität des Kaltenweider Platzes“, sagt Veltrup. Vor drei Jahren hatte der Ortsrat Kaltenweide die Verwaltung gebeten, die Installation einer Smart Bench an geeigneter Stelle am zentralen Platz zu überprüfen und entsprechende Fördermittel anzufordern.

Eine geeignete Stelle war schnell gefunden: Ein sonniger Bereich im südöstlichen Teil des Kaltenweide Platzes, in den selten ein Hausschatten ragt. Folglich erreichen dort viele Sonnenstrahlen die Solarbank. Schwieriger gestaltete sich hingegen die Anforderung entsprechender Fördermittel. Mit der Sparkasse Hannover fand sich schließlich ein Partner, der ebenso wie der Ortsrat und die Stadt Langenhagen von dem Nutzen der Technologie und dem Angebot an dieser Stelle überzeugt ist. „Das ist Klimaschutz, auf dem man sich tatsächlich mal guten Gewissens ausruhen kann“, sagt die Regionaldirektorin der Sparkasse Hannover Kunkel. „Schön, dass unser Sparkassenbrief N+ so gut nachgefragt wird. Wir haben seinen Absatz mit einer Fördersumme verbunden, mit der wir nachhaltige Initiativen unterstützen. Das ermöglicht uns, vielfältige wertvolle Projekte wie diese Solarbank zu fördern.“