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Ein etwas anderer Start ins neue Schuljahr

27.08.2020, 00:00 Uhr

Pressemeldungen - 2020

Ein etwas anderer Start ins neue Schuljahr 

Gemeinsame Lösungen für Unterricht in Corona-Zeiten an Langenhagener Schulen

Schule weitgehend im Regelbetrieb - das ist Szenario A, nach den Plänen des Landes Niedersachsen. Damit dieses Jahr der Schulstart trotz der Pandemie reibungslos klappt, haben sich die Schulleitungen der Langenhagener Schulen und die Stadtverwaltung am Montag zu einem Abstimmungstermin getroffen. Wichtige Rahmenbedingungen wurden festgelegt und individuelle Lösungen für die Langenhagener Schulen erarbeitet.

„Die Schulen in Langenhagen sind auf den Schulstart nach den Sommerferien gut vorbereitet. Einerseits wird standortbezogen zwischen Schulen und Schulträger geschaut, was benötigt wird, um das Hygienekonzept umzusetzen, andererseits bietet die Stadt zentral Unterstützung an“, fasst Eva Bender, als verantwortliche Dezernentin einige Ergebnisse zusammen.

Außerdem soll in den Schulen darauf geachtet werden, nach Möglichkeit bestehende Gruppenverbände nicht zu durchmischen. Das bedeutet, die Jahrgänge oder Klassen bleiben für sich - auch auf dem Pausenhof. Sollte doch ein gruppenübergreifendes Zusammentreffen notwendig sein, wird auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sowie die Wahrung des Mindestabstandes geachtet.

Um das Gefühl für die wichtigen Lüftungsintervalle zu stärken, hat die Verwaltung sogenannte CO2-Ampeln bestellt, die von den Schulen ausgeliehen werden können. Sie zeigen die Luftqualität an und geben Alarm, wenn es Zeit zum Lüften wird. Sobald genug frische Luft im Raum ist, schaltet die Ampel wieder auf „grün“.

„Ein solches Vorbereitungstreffen zum Schulstart, insbesondere in dieser Situation, schafft für uns Schulleiterinnen und Schulleiter ein gutes und sicheres Gefühl“, resümiert Andrea Kunkel, Schulleiterin der Grundschule Godshorn. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulträger und Schulen ist gerade jetzt besonders wichtig.“

Gemeinsam wurden folgende generelle Verhaltensregeln festgelegt:

  • Alle Besucher und Besucherinnen in den Schulen (d. h. auch Eltern) haben sich im Hygienebuch einzutragen. Die Hygienebücher liegen jeweils bei den Hausmeistern oder in den Sekretariaten aus.
     
  • In den Schulen soll auf allen Gemeinschaftsflächen ein Mund-Nasen-Schutzes getragen werden.




Ergänzende Information:

Vorgehen bei einem Infektionsfall:

  • Das Auftreten einer Infektion mit dem COVID-19-Virus ist der Schulleitung sofort mitzuteilen.
  • Aufgrund der gesetzlichen Meldepflicht ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19-Fällen in Gemeinschaftseinrichtungen dem Gesundheitsamt zu melden.
  • Der Verdacht auf COVID-19 ist begründet bei Personen mit jeglichen mit COVID-19 vereinbaren Symptomen (z. B. Atemwegserkrankungen jeder Schwere und/oder Verlust von Geruchs-/Geschmackssinn) UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19, d. h. Aufenthalt am selben Ort (z. B. Klassenzimmer, Wohnung/Haushalt, erweiterter Familienkreis).
  • Die Anordnung einer häuslichen Quarantäne erfolgt durch das örtliche Gesundheitsamt und begründet sich auf § 30 Infektionsschutzgesetz.
  • In der Regel endet die Quarantäne für enge Kontaktpersonen, die keinerlei Symptome aufweisen, daher nach 14 Tagen. Bei Infizierten mit Labor-Testbestätigung ist eine Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt notwendig. Der Zeitraum für die Quarantäne wird vom jeweiligen Gesundheitsamt stets im Einzelfall festgelegt.
  • Die aktuelle Praxis ist, dass bei einem direkten Kontakt mit einer infizierten Person, die Quarantäne bis zum Ablauf der 14 Tage aufrecht erhalten werden muss und nur durch das Gesundheitsamt aufgehoben werden kann.
  • Wichtig: Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest.

 

 

Langenhagen, 27.08.2020

 

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