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Erforderliche Maßnahmen im Zusammenhang mit aufgetretenen COVID-19 Fällen

29.05.2020, 14:29 Uhr

Erforderliche Maßnahmen im Zusammenhang mit aufgetretenen COVID-19 Fällen bei einem Logistikunternehmen in Langenhagen

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Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat eine vermehrte Infektionsrate bei einem Kurierdienst und Logistikdienstleister in Langenhagen registriert. Nach Angaben der Region lag mit Stand 28.05.2020 für 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein positiver Covid-19-Befund vor.

Die Stadt Langenhagen hat in diesem Zusammenhang von der Region Hannover die Auskunft erhalten, dass dort seitdem vermehrt Anrufe von Kitas und Schulen registriert werden, die nach dem Umgang mit Verdachtsfällen fragen. Nach Auskunft eines Regionssprechers stellt sich in den meisten Gesprächen heraus, dass es keinen Anhaltspunkt für einen begründeten Verdacht gibt. Nach seinen Angaben ist aus der Perspektive des Infektionsschutzes ein Verdachtsfall und auch ein bestätigter Fall grundsätzlich kein Grund, eine ganze Schule zu schließen. Vielmehr müssen die betreffenden Institutionen mit dem Gesundheitsamt prüfen, welche Personen sogenannte K1-Kontakte sind. Hierbei geht es um Menschen, die engen Kontakt hatten (unter 2 Meter Abstand, mindestens 15 Minuten Kontakt), nicht um Menschen, die ebenfalls das Gebäude betreten haben.

»Das gleiche gilt für unsere städtischen Kitas«, sagt Stadträtin Eva Bender. »Wir haben und werden auch weiterhin in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Kinder und Mitarbeitende in unseren Einrichtungen zu schützen«, so Bender weiter.