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Im Nordosten des Stadtparks entwickelt sich ein Naturwald

22.07.2020, 09:00 Uhr

Eichenwäldchen ist wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und Fledermäuse

Das Eichenwäldchen im Nordwesten des Stadtparks soll sich zu einem wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickeln können. Auf die besondere Bedeutung des gut 4.500 Quadratmeter großen Areals als Naturwald wird mittels Schildern hingewiesen.

Das Eichenwäldchen im Nordwesten des Stadtparks soll sich natürlich entwickeln können. Um dieses zu gewährleisten, betreibt die Stadt ab sofort keine intensive Baumpflege mehr in dem Areal zwischen Kindergartengelände und der Verlängerung des Heesternweges. In dem gut 4.500 Quadratmeter großen Gebiet werden künftig weder abgestorbene Bäume noch morsche Äste entfernt. Sie bleiben als Lebensraum für seltene Tierarten erhalten.

Auf den Naturwald und die dort gegebene erhöhte Astbruchgefahr weist die Stadt mit Schildern an der Waldparzelle hin.

Grund, diesen Teil des Stadtwalds als Naturwald auszuweisen, ist die Vielzahl der dort lebenden Tiere. Zu ihnen gehören etwa Totholz bewohnende Insekten, in Höhlen brütende Vogelarten und Fledermäuse. Um ihnen ausreichend Lebensraum zu bieten, werden abgestorbene Äste alter Bäume und auch vollständig abgestorbene Gehölze nicht mehr entfernt.

Am Rande des Naturwalds werden die Bäume weiterhin kontrolliert. Die Gehölze am Kindergarten, an der Wohnbebauung und an den angrenzenden Hauptwegen werden regelmäßig auf morsches und totes Astwerk überprüft und gegebenenfalls von diesem befreit.

Die Sitzbänke innerhalb des Areals wurden ersetzt durch neue seitlich des Gehölzbestandes errichtete. Von diesen aus bietet sich ein guter Blick in das Naturwäldchen, um die dort lebenden Tiere und Pflanzen beobachten zu können.

Um den Gehölzbestand weiter aufzuwerten, fördert die Stadt das Wachstum einheimischer Pflanzenarten. Standorttypische Gehölze wie Ebereschen, Vogelkirschen und auch Ahorne, welche sich dort von selbst angesiedelt haben, lässt die Stadt freischneiden, damit sie sich gut entwickeln können. Ziel ist eine natürliche Waldentwicklung mit einer hohen Artenvielfalt. Dies ist ein wichtiger Beitrag der schwindenden Artenvielfalt entgegenzuwirken und die Biodiversität zu stärken.

Bereits im März 2018 hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbeauftragten der Region für Langenhagen und Vorsitzenden des NABU Langenhagen Ricky Stankewitz eine Naturwaldparzelle nördlich der Wohnbebauung Niederrader Allee beschildert.