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Hintergrund zur Kranzniederlegung am Flakhelfer-Gedenktag

Seit den 1950er Jahren wird in Langenhagen am 27. September eines Jahres an die jugendlichen Soldaten gedacht, die während des Zweiten Weltkrieges als Helfer an einer Flugabwehrkanone (Flak) ihren Kriegsdienst leisten mussten und bei diesem Dienst ums Leben kamen.

Ab Anfang der 1940er Jahre konnte der Bedarf an Soldaten nicht mehr durch männliche Erwachsene gedeckt werden. Nach der Rechnung, dass 100 Jugendliche etwa 70 Soldaten ersetzen könnten, wurde schließlich ein Kriegsdienst für männliche Jugendliche eingeführt. Eingezogen wurden zunächst Jungen der Jahrgänge 1926 bis 1928; später auch die der Jahrgänge 1929 und 1930.

In Langenhagen wurden überwiegend Jungen aus Hannover als Flakhelfer eingesetzt. Sie waren in der Mehrheit Jahrgang 1926 und kamen von den Gymnasien Bismarck- und Lutherschule. Wie viele Jugendliche innerhalb Langenhagens Kriegsdienst geleistet haben, ist nicht überliefert. Bekannt ist lediglich wie viele junge Menschen bei dem Beschuss der Langenhagener Stellung am 27. September 1943 ums Leben kamen. Es waren 13 Schüler. Außerdem starben an diesem Tag zwölf Soldaten.

Zum Gedenken an diese jugendlichen Soldaten bauten Schüler, die den Angriff überlebt hatten, und Angehörige noch während des Krieges ein Denkmal. Dieser Gedenkstein wurde zweimal versetzt, bevor er an seinem heutigen Standort auf dem Gelände der Pferderennbahn aufgestellt wurde.

Seit dem Krieg bis in die Gegenwart treffen sich Klassenangehörige, Geschwister und Interessierte an diesem Denkmal, um sich am Flakhelfer-Gedenktag gemeinsam zu erinnern. Solange Langenhagen Garnisonsstandort war, beteiligten sich ebenfalls Vertreter der Bundeswehr an der kleinen Zeremonie.

 

 

 

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