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LANGENHAGEN AKTUELL

Symbolischer Spatenstich für Neubau Gymnasium Langenhagen

20.05.2020, 12:25 Uhr

Arbeiten am Gebäude für mehr als 1.700 Schülerinnen und Schüler haben am 19. Mai offiziell begonnen

Ein großer Spaten für einen großen Moment: Beim Spatenstich für den Gymnasium-Neubau maß der große Spatenstich fast zwei Meter.

Der symbolische Spatenstich für den Neubau Gymnasium Langenhagen ist erfolgt. Damit haben die Arbeiten daran am Dienstag, 19. Mai, offiziell begonnen. Auf dem etwa 42.000 Quadratmeter großen Gelände östlich der Theodor-Heuss-Straße errichtet die Stadt eine sieben-zügige Schule für mehr als 1.700 Schülerinnen und Schüler sowie 120 Lehrkräfte. Der Neubau ist eine wichtige Investition in Langenhagens Schullandschaft; die geplanten Baukosten belaufen sich im Mai 2020 auf etwa 85 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2022/23 geplant.

„Wir hätten diesen besonderen Moment gerne mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Vertretern aus Politik und Verwaltung gefeiert. Doch die Corona-Pandemie hat unsere Pläne leider zunichtegemacht“, sagte Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch. Der wichtige Meilenstein des symbolischen Baubeginns musste daher am frühen Dienstagabend in kleinem Kreis statt in großer Runde erfolgen.

In ihrer Rede zum Spatenstich für den Gymnasium-Neubau wies Monika Gotzes-Karrasch auf die besondere Bedeutung dieses Momentes hin. Er sei der Start einer "Schulbauoffensive". Die Stadt plant außerdem Maßnahmen an den anderen weiterführenden Schulen Langenhagens.

Zuversichtlich waren ebenso wie Gotzes-Karrasch auch die anderen Anwesenden, zu denen neben Bürgermeister Mirko Heuer und Stadtbaurat Carsten Hettwer auch Prof. Gernot Schulz und Annegreth Kufferath von „gernot schulz : architektur“, Matthias Brautlecht und Silke Kaune sowie Thorsten Behrens vom Gymnasium Langenhagen gehörten: Es wird Gelegenheiten geben, um gemeinsam den Neubau zu feiern – ohne Corona-Auflagen.

Ob sich diese bei der Grundsteinlegung bietet, bleibt abzuwarten. Die Rohbauarbeiten für den Neubau mit einer Grundfläche von etwa 17.000 Quadratmetern sollen im Juli beginnen. Sie sind der erste Schritt, mit denen das in Teilen dreigeschossige Gebäude in nachhaltiger Holz-Beton-Hybridbauweise errichtet wird.

"Ein neues Gebäude hat auch eine Chance hat auch eine Chance, etwas Neues entstehen zu lassen", Gymnasium-Leiter Matthias Brautlecht berichteete beim Spatenstich von der aktuellen Situation im Schulzentrum Langenhagen und den Möglichkeiten, die sich mit dem Neubau eröffnen werden.

„Der Umzug an den neuen Standort ist zwar noch etwas hin und er wird auch mit viel Arbeit verbunden sein, dennoch ist die Vorfreude auf den neuen Schulbau bereits groß“, berichtete Brautlecht, Leiter des Gymnasiums Langenhagen. „Mich überzeugten an dem Entwurf unter anderem die einfache und funktionale Grundstruktur sowie einige der baulichen Besonderheiten wie die große Dachterrasse als Teil des Schulhofes und die räumliche Umsetzung der Jahrgangstürme.“

Entsprechend den Plänen, mit denen das Kölner Büro „gernot schulz : architektur“ die Jury des Architektenwettbewerbs Neubau-Gymnasium im Juni 2018 überzeugte, besteht der Gebäudekomplex aus zwei in einem L-förmigen Baukörper angeordneten Bereichen (Schule und Sport).

In Blickrichtung Norden gab es beim Spatenstich für den Gymnasium-Neubau drei Baumaschinen zu sehen, die derzeit auf dem Gelände östlich der Theodor-Heuss-Straße im Einsatz sind. Im größten Teil dieses Bereichs wird mit Voranschreiten der Bauarbeiten der 'Schulflügel' des zweiteiligen Komplexes entstehen.

Der nördlich gelegene und etwa 21.000 Quadratmeter große Bereich ist der Schulflügel. Hier befinden sich der Verwaltungsbereich, die Unterrichts- und Fachräume sowie mit der Aula das „Herzstück“ der Schule. Das Erdgeschoss dient als Sockel für vier Klassenhäuser und einer großen Dachterrasse, die durch eine große Freitreppe mit dem ebenerdigen, etwa 15.100 Quadratmeter großen Außengelände verbunden ist.

Im etwa 7.000 Quadratmeter großen westlichen Teil befinden sich unter anderem die Mensa mit einer großen Fensterfront zum Außengelände und die Sporthallen.

„Gemeinsam mit der Politik ist es uns gelungen, den Missstand des mangelhaften Brandschutzes in Teilen des Schulzentrums Langenhagen zu nutzen, um wichtige Investitionen in unsere Schullandschaft anzustoßen. Der Neubau für das Gymnasium ist eine davon, weitere planen wir derzeit auch für die IGS Langenhagen“, sagte Stadtbaurat Hettwer.


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Stadtbaurat und Projektleiter beim Gymnasium-Neubau Carsten Hettwer (li.) dankte der stellvertretender Projektleitung Ramona Mellin (re.) mit dem aufgrund der Corona-Pandemie gebotenen Abstand für ihren Einsatz mit einem Blumenstrauß.
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Der Blick in Richtung Nordosten offenbarte beim Spatenstich für den Gymnasium-Neubau hinter einem Erdhügel verschiedene Baumaschinen, die derzeit auf dem Gelände östlich der Theodor-Heuss-Straße im Einsatz sind.
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Gernot Schulz hob in seiner Rede beim Spatenstich für den Gymnasium-Neubau als Vertreter von "gernot schulz architektur", insbesondere die gute Zusammenarbeit bei der Stadt Langenhagen hervor. Das Kölner Büro hatte mit seinem Entwurf den 1. Platz beim Architekturwettbewerb Neubau-Gymnasium belegt.

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Zwischen zwei Erdhügel hindurch eröffnete sich beim Spatenstich für den Gymnasium-Neubau der Blick in Richtung Süden zur Straße "An der Neuen Bult". In diesem Bereich wird ein Teil des großen Außengeländes entstehen.
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In Richtung Westen bot sich während des Spatenstichs für den Gymnasium-Neubau ein Blick auf die Theodor-Heuss-Straße und die WASSERWELT LANGENHAGEN.
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Silke Kaune (v. li.), Matthias Brautlecht und Thorsten Behrens vom Gmnasium Langenhagen nutzten nach dem offiziellen Teil des Spatenstichs ebenfalls den besonderen Spaten, um den wichtigen Moment für ihre Schule zu dokumentieren.