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Erste Ideenschmiede zur »Zukunft Stadtgrün« 13.03.2019


Knapp 30 Interessierte beteiligten sich am 12. März am Workshop

Zukunft Stadtgrün

Wie lassen sich die Grün- und Freiflächen in Langenhagens Stadtmitte weiterentwickeln? Was gilt es dabei zu beachten? Was ist im Stadtpark, Stadtwald und Wietzeblick gut und was könnte verbessert werden? Mit diesen und anderen Fragen befassten sich knapp 30 Interessierte bei einem offenen Workshop zur „Zukunft Stadtgrün“ am Dienstag, 12. März, im Ratssaal. Gemeinsam mit Christine Früh vom Büro für Freiraumplanung hatte Ursula Schneider, Leiterin der Abteilung „Stadtgrün“, verschiedene Themenkomplexe vorbereitet. Für sie sammelten die Anwesenden in Kleingruppen Stärken und Schwächen sowie Entwicklungsideen.

Zukunft Stadtgrün

Die Beteiligungsveranstaltung ist einer von mehreren Schritten, mit denen Langenhagens Stadtverwaltung seit Anfang des Jahres eine Bewerbung für das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ vorbereitet. Das „Fördergebiet“ ist bereits festgelegt. Es umfasst zwölf Bereiche, in denen die vorhandene urbane grüne Infrastruktur nachhaltig verbessert werden soll: den Stadtpark, die Stadtparkteiche, den historischen Friedhof, den Parkeingang, den Bereich „ehemalige Musikmuschel“, den temporären Standort des Schulcampus Stadtpark, den Eingang Nord, die östlichen Heestern, die „Differenzfläche Bad“, die nördlichen Rieselfelder, den Stadtwald und den Wietzeblick. Zudem müssen Ziele und Leitlinien formuliert werden, bei denen die Anregungen aus den Diskussionen am Dienstag einfließen werden.

Zukunft Stadtgrün

Für die Sammlung hatten Früh und Schneider die Themenkomplexe „Herausarbeiten der zentralen Funktion des Stadtparks als historischer Ort und zentraler Punkt“, „Weiterentwicklung von Nutzungsschwerpunkten auf bestehenden Grünflächen“ sowie „Lückenschluss und Barrierefreiheit im Bereich des Wegenetzes“ vorbereitet. In dem gut einstündigen, intensiven Austausch gab es zahlreiche Anregungen und Hinweise, die in Stichwörtern an Stellwänden festgehalten wurden. Genannt wurden unter anderem als verbesserungswürdig: der unterschiedliche Belag von Fuß- und Radwegen sowie die Situation an den Übergängen der Theodor-Heuss-Straße. Positiv vermerkt wurden die große Wiese im Stadtpark, die Hundeauslauffläche sowie offene Sichtbeziehungen. Anregungen waren ein „Café im Park“ etwa in der Kapelle oder im VHS-Gebäude, Wasserspiele und Blumenwiese.

Zukunft Stadtgrün

„Was passiert mit unseren Ideen, wenn es keine Förderung geben sollte“, fragte bereits kurz nach Beginn des Workshops einer der Anwesenden. „Eine demokratische Beteiligung ist uns wichtig, um verstehen zu können, was sich die Bevölkerung in diesen Bereichen wünscht“, sagte Stadtbaurat Carsten Hettwer. „Letztlich wird der Rat entscheiden, was wir umsetzen können“. Diese Entscheidung könnte insofern bei einer erfolgreichen Bewerbung für das Städtebauförderprogramm leichter fallen, weil dann jedes Vorhaben jeweils zu einem Drittel von Bund, Land Niedersachsen und Stadt Langenhagen finanziert werden würde.

Der Förderantrag soll im Juni eingereicht werden. Der aktuelle Zeitplan sieht daher vor, dass die Grenze des Sanierungsgebietes am 14. März im Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss behandelt wird. In diesem Fachgremium soll dann das Konzept für den Rahmenplan inklusive Planung und Grobkonzept Einzelmaßnahmen am 25. April vorgestellt werden.