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Hundehaltung (Neues Hundegesetz)


Ihr/e Ansprechpartner/in:

Fachdienst Ordnungswesen
Stadt Langenhagen
2-2 Fachdienst Ordungswesen
Marktplatz 1
30853 Langenhagen
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Telefon:
0511 7307-0

Fax:
0511 7307-9210




Herr
Marco Thimm
2-2 Fachdienst Ordnungswesen
Feuerschutz | allgem. Gefahrenabwehr | Straßenreinigung | Lärmbelästigung
Marktplatz 1
30853 Langenhagen
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Telefon:
0511 7307-9262

Fax:
0511 7307-9210

E-Mail:

Raum:
132



Das neue Hundegesetz

Der Niedersächsische Landtag hat am 26.05.11 das neue Hundegesetz verabschiedet. Daraus ergeben sich für alle Hundebesitzer neue Pflichten.

Seit dem 01.07.2011 muss für jeden Hund, der älter als sechs Monate ist, eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Hierbei muss die Mindestversicherungssumme von 500.000,- Euro für Personenschäden und 250.000,- Euro für Sachschäden betragen.

Auch sind Hundebesitzer verpflichtet, ihren Hund, der älter als sechs Monate ist, durch ein elektronisches Kennzeichen (Transponder) mit einer Kennnummer zu versehen. Bei diesem so genannten „chippen“ wird der etwa reiskorngroße Chip von einem Tierarzt via Spritze unter die Haut des Hundes, an der linken Halsseite, platziert. Der Chip enthält eine individuelle Kenn-nummer und soll jederzeit eine einwandfreie Identifizierung des Hundes und die Zuordnung zu seinem Halter ermöglichen. Der Chip ersetzt jedoch nicht die steuerrechtliche Hundemarke, diese ist weiterhin erforderlich.

Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)  

Niedersächsisches Hundegesetz: Bessere Prävention vor Beißattacken und zusätzlich mehr Tierschutz

Das neue Hundegesetz
© Béatrice Döring/pixelio.de 
Beißattacken durch Hunde sollen bald der Vergangenheit angehören. Das ist ein Ziel des niedersächsischen Hundegesetzes. Es wird gleichzeitig zu mehr Tierschutz beitragen, weil künftig alle neuen Hundehalter einen Sachkundenachweis ablegen müssen. Das Gesetz gilt als bundesweit vorbildlich. Die Novelle ist im Juli 2011 in Kraft getreten und legt unter anderem fest, dass jeder Halter seinen Hund, der älter als 6 Monate ist, mit einem Chip kennzeichnen lassen muss. Notwendig ist überdies eine Haftpflichtversicherung für das Tier, damit ein Halter mögliche Schäden begleichen kann. Das Hundegesetz basiert auf einem gemeinsamen Landtagsbeschluss der Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP aus dem Jahr 2011 und hat viel Lob seitens der Wissenschaft aber auch von Hundehalter- und Tierschutzverbänden bekommen. Denn es setzt vor allem an der Schulung des Halters an und verzichtet auf pauschale Rasselisten.

Um möglichst viele Fragen rund um das Hundegesetz zu beantworten, steht einFragen-&-Antworten-Katalog mit Informationen zum Download bereit.

FAQ - Fragen und Antworten zum Hundegesetz 

Für den Sachkundenachweis und die Anmeldung im Zentralen Register galt bisher eine Übergangsregelung. Diese läuft am 1. Juli 2013 aus.

Daraus ergeben sich folgende Neuerungen für Hundehalter:

Zentrales Register

Jeder Hundehalter muss sein Tier beim Zentralen Register anmelden. Mit dem landesweiten Register soll der Hundehalter zügig ermittelt werden können - etwa bei einem Beißvorfall, wenn die Halterfrage vor Ort nicht anders geklärt werden kann.
Die Registrierung wird durch die Kommunale Systemhaus Niedersachen GmbH (KSN) im Auftrag des Landes Niedersachsen durchgeführt, wofür eine einmalige Gebühr erhoben wird. Für jede Online-Registrierung werden Kosten in Höhe von 14,50 Euro (zuz. MwSt.) anfallen. Eine telefonische bzw. schriftliche Anmeldung kostet 23,50 Euro (zzgl. MwSt.). Halter, deren Haustiere in einem anderen Haustierregister gemeldet sind (z. B. Tasso, etc.), müssen ihren Hund dennoch im Zentralen Register registrieren lassen. Eine Eintragung von Hundehalterdaten durch die Gemeinde kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erfolgen.
Die Registrierung kann ab 1. Juli 2013 erfolgen.

Die Registrierung ist dann unter:  www.hunderegister-nds.de  oder telefonisch beim Hunderegister Niedersachsen unter 0441 / 39010400 möglich.

Nachweis der Sachkunde

Ab dem 1. Juli 2013 müssen Hundehalter ihre Sachkunde nachweisen können.

Ausschließlich Hundehalter, die sich nach dem 1. Juli 2011 erstmals einen Hund angeschafft haben und laut Gesetz nicht anderweitig als sachkundig gelten, müssen den Nachweis der Sachkunde über eine theoretische und praktische Prüfung erbringen.
Der Nachweis der Sachkunde besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Beide Prüfungen werden jeweils ab 40 Euro kosten, über die genauen Beträge entscheiden die jeweiligen Prüfer. Das Ministerium hat sich für eine möglichst niedrige Gebühr eingesetzt.

Der Sachkundenachweis kann direkt erworben werden, ein Vorbereitungskursus dazu ist nicht obligatorisch. Die Prüfung kann voraussichtlich bereits ab Mitte Juni 2013 abgelegt werden, den genauen Termin teilt das ML zeitnah mit. Wer zur Vorbereitung auf die Prüfung zusätzlich einen Kursus absolvieren möchte, kann jede Hundeschule kontaktieren und dort erfahren, ob sie derartige Angebote bereithält. Jede Hundeschule kann auch Prüfungstermine anbieten. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Prüfungen von einem anerkannten Prüfer abgenommen werden.

Eine Liste der derzeit anerkannten Prüfer  in Niedersachsen hat das nieders. Ministerium für Landwirtschaft undVerbraucherschutz auf seiner Homepage veröffentlicht. Hier finden Hundebesitzer auch eine Literaturliste, die zur Vorbereitung auf die Prüfung hilfreich sein kann.

Die Prüfungsbausteine für den Sachkundenachweis werden landesweit einheitlich sein. Im Verlauf der Prüfung soll unter anderem nachgewiesen werden, dass der Halter den Hund einschätzen kann, gefährliche Situationen erkennt und in der Lage ist, etwaigen Gefahren vorzubeugen. Der Halter muss den Hund so kontrollieren, dass keine Risiken für andere Menschen und keine Belästigungen entstehen.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des nieders. Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  www.ml.niedersachsen.de/portal/  unter dem Suchbegriff  »Hund«

FAQ - Fragen und Antworten zum Hundegesetz 

  
Die Mitarbeiter des Außendienstes der Stadt Langenhagen werden bei Ihren Kontrollen hinsichtlich der Anleinpflicht von Hunden zusätzlich überprüfen, ob der Hund „gechippt“ ist. Zudem bitten wir Sie als Nachweis für die Anmeldung des Hundes die Hundesteuermarke mitzuführen!

Sollten hierbei Verstöße festgestellt werden, können diese Ordnungswidrigkeiten zu einer Geldbuße führen.