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Langenhagens Stadtdirektor a.D. Prof. Dr. Klaus Rosenzweig ist gestorben 06.08.2014


Langenhagens Stadtdirektor a.D. Prof. Dr. Klaus Rosenzweig ist gestorben

Die Stadt Langenhagen trauert um ihren Stadtdirektor a.D., Prof. Dr. Klaus Rosenzweig. Der 74-Jährige ist am 1. August 2014 gestorben.

„Mit Prof. Dr. Klaus Rosenzweig verliert Langenhagen eine beeindruckende Persönlichkeit, die die Geschicke der Stadt maßgeblich und nachhaltig beeinflusst hat“, sagte Bürgermeister Friedhelm Fischer auf die Nachricht von dessen Tod. Der promovierte Verwaltungsjurist war von 1986 bis 2001 Stadtdirektor in Langenhagen.

In den 15 Jahren seiner Amtszeit hat Prof. Dr. Rosenzweig unter anderem an der Gestaltung des Stadtzentrums und bei der Entwicklung des neuen Wohngebietes Weiherfeld mitgewirkt. Er bewies Entscheidungsfreude und Weitsicht auch in wirtschaftlichen Belangen. Während seines Wirkens sind etwa 10.000 neue Arbeitsplätze in Langenhagen entstanden.

Unter anderem waren ihm das Langenhagener Blasorchester und die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten besondere Anliegen. Die Städtepartnerstadt mit der polnischen Stadt Glogau, wo er am 28. August 1939 zur Welt gekommen war, entstand durch sein aktives Mitwirken.

Für sein Vorhaben, Langenhagen zu einem attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu entwickeln, gewann er zahlreiche Mitstreiter. Viele die ihn kannten, schätzten ihn für seinen freundlichen und fairen Umgangsstil, seinem Willen zu Kompromissen und den Respekt, den er seinen Mitmenschen entgegenbrachte. Da er stets sachorientiert arbeitete und den parteiübergreifenden Konsens suchte, schuf er eine solide Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der ehemalige Stadtdirektor von Rotenburg (Wümme) hatte mit seinen Qualitäten und Fähigkeiten 1986 den Rat überzeugt. Damals hatten sich insgesamt zwölf Kandidaten für das Amt des Langenhagener Stadtdirektors beworben. Zwei von ihnen lud der Rat der Stadt Langenhagen zur Vorstellung in seine Sitzung am 3. Februar 1986 ein. Für Prof. Dr. Rosenzweig stimmte die Mehrheit der 38 anwesenden Ratsmitglieder.

Als der Stadtdirektor im Januar 1994 ein Angebot erhielt, als Landesgeschäftsführer des Städtebundes nach Sachsen-Anhalt zu wechseln, entschied er sich zur Freude der Ratsmitglieder zum Bleiben. Einige Jahre später, in der Ratssitzung am 14. Juli 1997, wurde er dann einstimmig in seinem Amt als Stadtdirektor bestätigt.

Prof. Dr. Rosenzweigs Engagement war verwaltungs-, partei- und stadtübergreifend. Seit Beginn seiner Amtszeit war er in überregionalen Organisationen und Gremien tätig. Dadurch fand er über Langenhagen hinaus als ausgewiesener Verwaltungsfachmann und Kenner der kommunalpolitischen Materie Anerkennung.

„Ich bin mir sicher, dass viele Menschen innerhalb Langenhagens und anderenorts Prof. Dr. Rosenzweig gerne und mit viel Respekt gedenken werden“, so Bürgermeister Friedhelm Fischer.

 

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