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Ihre Ansprechpartnerin 

Laurina Siedler 
Abt. 61 Stadtplanung
und Geoinformation
Projektleitung ISEK

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept - Fortschreibung

ISEK- Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2025

Im Juni 2009 wurde das Büro Städtebau Ackers Partner beauftragt in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenhagen ein integriertes Konzept für die Stadtplanung Langenhagens zu entwickeln. Anlass war die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes. In fast 40 Veranstaltungen in Form von Projektgruppen, Planungsworkshops, lokalen Arbeitsgruppen und Ausschüssen sowie Lenkungsgruppen haben sich dann hunderte Langenhagener Bürgerinnen und Bürger in das so genannte ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) eingebracht. Die Stadt Langenhagen ist den Bürgerinnen und Bürgern und Akteuren, die sich konstruktiv an der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes beteiligt haben, sehr dankbar.

Am 26. September 2011 hat der Rat der Stadt Langenhagen das Integrierte Stadtentwicklungskonzept als Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes einstimmig beschlossen. Das Ergebnis ist eine über 200 Seiten dicke Broschüre, die wesentliche Ziele für die Stadtentwicklung beinhaltet, die durch Wirtschaft, Verkehr, Demographie, Wohnen und Stadtlandschaft determiniert wird. Die entsprechenden Maßnahmen werden in den Stadtbereichskonzepten sowie Steckbriefen Wohnen und Wirtschaft dargestellt. Einige Entwicklungsziele wurden nachträglich revidiert. Das betrifft insbesondere die innerstädtischen Wohnbauflächenoptionen am Stadtpark, die mit der Drucksache 2012/007-2 am 23. April 2012 herausgenommen wurden. Alle Änderungen sind in einem Korrekturblatt zu entnehmen, das dem ISEK beiliegt (siehe unten).

Aktuell: Fortschreibung: Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030

Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Die Wohnbaulandausweisung bis 2025 erfolgte im vorliegenden ISEK von 2009 vor dem Hintergrund, dass Langenhagens Bevölkerung stagniert und die öffentliche Infrastruktur für 51.000 Einwohner nachhaltig ausgelastet und ausreichend ist. Für die Region Hannover wurde ein Wohnraumversorgungskonzept erstellt, dass dies verdeutlicht. Demnach wächst die Bevölkerung in der Region Hannover jährlich um 7.000 Menschen. Dadurch werden bis zum Jahr 2025 ca. 28.300 neue Wohnungen benötigt. Der Bedarf soll neben der Landeshauptstadt Hannover besonders in den angrenzenden Kommunen wie Langenhagen gedeckt werden.

Das Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Langenhagen (2017) benennt einen Neubaubedarf von 2.200 Wohnungen in dem Zeitraum von 2015 bis 2030, um der prognostizierten Bevölkerung in Langenhagen ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Bereits jetzt ist der Wohnungsmarkt in der Stadt Langenhagen angespannt. Aufgrund einer überproportionalen Zuwanderung aus dem Umland sind heute alle kurz- und sehr viele der mittelfristigen Wohnbauflächenpotentiale - in der Kernstadt nahezu alle - aufgebraucht. Wird jedoch kein weiterer Wohnraum geschaffen, ist zu erwarten, dass die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen weiterhin steigen. Bezahlbaren Wohnraum für alle Einkommensstrukturen gibt es dann nicht mehr. Als Grundlage für die beabsichtigte Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes muss in diesem Zusammenhang das ISEK 2025 insbesondere hinsichtlich seiner Wohnbauflächenausweisung fortgeschrieben werden.

Bislang lag der Schwerpunkt für die Entwicklung von Wohnbauflächen in der Kernstadt und in Kaltenweide-Weiherfeld. Ergänzt wurde dieser durch eine maßvolle Entwicklung in den Ortsteilen, um deren Charakter zu entsprechen und dessen Qualitäten zu erhalten bzw. hervorzuheben. Die Stadt Langenhagen ist mittlerweile bei der Bevölkerungsentwicklung bei dem 2009 vorgestellten Szenario "Gegen den Trend wachsen" angekommen, welches durch eine verstärkte Entwicklung einzelner Ortsteile gekennzeichnet war.
Dies bedeutet im gleichen Atemzug, dass auch der Bedarf für die soziale Infrastruktur steigt. Da die vorhandene Infrastruktur, insbesondere in den Ortsteilen, keine ausreichenden Kapazitäten aufweist, müssen entweder Schulen erweitert und Kitas neu errichtet oder das Tempo der Baureifmachung von Wohnbauflächen muss der Infrastrukturausstattung in den Ortsteilen entsprechend angepasst werden.
Mit Hilfe eines externen Gutachters sollen die veränderten Rahmenbedingungen und die dadurch notwendigen Kursänderungen in der Stadtentwicklungsplanung aufgezeigt werden. Für die Fortschreibung des ISEKs 2025 ist das Büro Ackers Partner Städtebau beauftragt, das auch 2009 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und unter umfangreicher Bürgerbeteiligung erarbeitet hat.
Auch der aktuelle Prozess ist durch eine mehrstufige Bürgerbeteiligung begleitet. Im Rahmen von Lokalen Arbeitsgruppen und einem Workshop Gesamtstadt können sich die Bürgerinnen und Bürger von Langenhagen nicht nur informieren, sondern sind aufgefordert die Entwicklung Ihrer Stadt aktiv zu begleiten.

Ihre Ansprechpartnerinnen für das ISEK


Frau
Carolin Ottensmeyer
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Laurina Siedler
61 - Stadtplanung und Geoinformation
Bauleitplanung |Flächennutzungsplan
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Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2025

Integriertes Stadtentwicklungskonzept - Teil 1

Integriertes Stadtentwicklungskonzept - Teil 2

ISEK Korrekturblatt


 

 

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