Hilfsnavigation

Volltextsuche

Suche

Schriftoptionen

Schrift

 

Gleichstellung-in-Deutschla

Gleichstellung in Deutschland: Flyer für Flüchtlinge in sechs Sprachen

 

Titel der Broschüre Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit - Ratgeber für Frauen

Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit - Ratgeber für Frauen [PDF: 397 KB]

 

Logo Netzwerk grenzenlos

Gleichstellung & Frauen

Historie der Gleichstellung

Die Gleichstellungsarbeit hat in Langenhagen eine lange Tradition. Dies ist den vielen engagierten Frauen und einer vergleichsweise progressiven Stadtverwaltung und Politik zu verdanken.

1986 wurde Waltraud Krückeberg (SPD) zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin gewählt und war damit das erste weibliche Oberhaupt einer Stadt im Landkreis Hannover.

Ebenfalls 1986 gründeten Gundula Ruge und weitere Frauen das Mütterzentrum welches seitdem als Anlaufstelle für Frauen in der Familienphase bekannt ist.

Als eine der ersten Städte in Niedersachsen hatte die Stadt Langenhagen 1987 bereits eine Stelle für die kommunale Frauenbeauftragte eingerichtet. Die Gleichstellungsarbeit startete in Langenhagen damit schon lange bevor das Frauenbeauftragtengesetz niedersächsische Kommunen dazu verpflichtete, Frauenbeauftragte zu bestellen. Die erste Frauenbeauftragte, Ilka Sommerfeldt, war zwanzig Jahre für die Stadt Langenhagen tätig und hat in puncto Gleichstellung wahre Pioniersarbeit geleistet.

Anfang 1988 wurde auf Anregung des Mütterzentrums und der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen das Frauenbündnis Langenhagen gegründet. Seitdem ist es unter Koordination der Gleichstellungsbeauftragten das Basisnetzwerk Langenhagener Frauenvereinigungen- und initiativen.

Die Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik in Langenhagen war im Vergleich zu anderen Kommunen besonders hoch. 1991 verdoppelte sich die Anzahl weiblicher Ratsmitglieder. Mit 43,9% war der Frauenanteil im Rat damit höher als bei allen anderen Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages.

2001 folgte dann eine weitere Frau an der Spitze der Stadt: Dr. Susanne Schott-Lemmer wurde hauptamtliche Bürgermeisterin.

Natürlich haben sich die Herausforderungen und Schwerpunkte im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. In den letzten Jahren standen verstärkt die Themen Ausbau der Betreuungsplätze insbesondere für die unter 3jährigen und der Equal Pay Day auf der Agenda. Im Vordergrund stehen aktuell die Themen Frauen und Karriere, gleiche Entlohnung von Frauen und Männern, Gendersensibilität in der Pädagogik, Männer in den Sozial- und Erziehungsberufen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

 

Zurück