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Naturschutz

Herr
Oliver Kuhnen
67 - Stadtgrün und Friedhöfe
Naturschutz
Marktplatz 1
30853 Langenhagen
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Telefon:
0511 7307-9476

Fax:
0511 7307-9497

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Raum:
327




Schutzgebiete in Langenhagen

Seit dem 01.01.2002 hat die Stadt Langenhagen Teilaufgaben der Unteren Naturschutzbehörde von der Region Hannover übernommen. Sie ist damit, neben den von ihr selbst ausgewiesenen Geschützten Landschaftsbestandteilen, auch für die Betreuung der gesetzlich besonders geschützten Biotope und der Naturdenkmale zuständig. Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete werden von der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover betreut. Für das FFH-Gebiet Bissendorfer Moor ist das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz zuständig. Gesetzliche Grundlagen sind das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) 2010 und das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) vom 19.02.2010.

Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz 

In der Karte „Geschützte Teile von Natur und Landschaft“ sind alle Schutzgebiete in Langenhagen dargestellt. Diese Karte steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

»Geschützte Teile von Natur und Landschaft«
  

Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)

Im Stadtgebiet sind insgesamt vier Bereiche von der Stadt Langenhagen per Satzung als geschützte Landschaftsbestandteile nach § 22 Abs. 1 NAGBNatSchG ausgewiesen.

Das Gebiet „Desbrocksriedegraben“ ist mit 34 ha der größte geschützte Landschaftsbestandteil in Langenhagen und liegt zwischen Schulenburg-Süd und Engelbostel. Geschützt sind hier nach den beiden rechtsverbindlichen Satzungen insbesondere bodenfeuchtes Grünland und Brachflächen.

Der 6,4 ha große geschützte Landschaftsbestandteil „Reekwiesen“ erstreckt sich zwischen Krähenwinkel und Flughafen nördlich der Straße „Rehkamp“. Das Gebiet umfasst im Norden den Trentelgraben und südlich davon vor allem feuchtes Extensivgrünland einschließlich alter Baumreihen.

Die beiden weiteren Gebiete „Auf dem Krähenberge“ (2,8 ha) nordöstlich von Engelbostel und „Zellerie“ (1,3 ha) am südlichen Ortsrand von Kaltenweide sind als Brachflächen ausgewiesen.

Hier stehen Ihnen die Satzungen zu den geschützten Landschaftsbestandteilen als Download zur Verfügung, zu den Satzungen über den Schutz von bodenfeuchtem Grünland bzw. Brachflächen sind die jeweils betroffenen Gebiete angegeben.

Gesetzlich geschützte Biotope

Langenhagen weist noch eine Vielzahl an wertvollen Biotopen auf, die aufgrund ihrer großen Bedeutung für den Naturhaushalt nach § 30 BNatSchG und § 24 NAGBNatSchG besonders geschützt sind (im folgenden kurz § 30/24-Biotope genannt). Es handelt sich dabei um einen unmittelbaren gesetzlichen Schutz, dessen rechtliche Auswirkungen sich mit denen einer Schutzgebietsverordnung vergleichen lassen. Der gesetzliche Schutz gilt insbesondere auch für bisher nicht erfasste bzw. noch nicht offiziell verzeichnete geschützte Biotope.

Birken-Sumpfwald nördlich des Flughafens

Untersagt sind alle Handlungen, die das geschützte Biotop zerstören oder erheblich beeinträchtigen, auch wenn es aus Unwissenheit geschieht. Sie sollen so vor nachteiligen Veränderungen wie Intensivierung der Nutzung aber auch Brachfallen nach Nutzungsaufgabe geschützt werden.

Artenreiche Nasswiese mit Sumpf-Hornklee und Blutströpfchen

Zurzeit sind in Langenhagen 52 gesetzlich geschützte Biotope verzeichnet, die sich auf acht verschiedene Biotoptypen verteilen. Zu nennen sind hier vor allem naturnahe Kleingewässer, Nasswiesen, Sümpfe und Flutrasen, aber auch Magerrasen und Heiden. Auch das Bissendorfer Moor ist als § 30/24-Biotop verzeichnet, wird aber als Naturschutz- und FFH-Gebiet direkt von der Region Hannover betreut. Die Erfassung der § 30/24-Biotope ist im Stadtgebiet noch nicht flächendeckend abgeschlossen, so dass sich deren Anzahl noch erhöhen dürfte.

 Die Biotope werden regelmäßig auf ihren Erhaltungszustand überprüft. Verschlechtert sich deren ökologische Wertigkeit, müssen gegebenenfalls Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die meisten dieser wertvollen Biotope sind gerade durch eine extensive Nutzung entstanden, die heute in der Regel nicht mehr stattfindet. Bei brach gefallenen wertvollen Grünlandflächen ist deshalb eine Wiederaufnahme einer extensiven Bewirtschaftung notwendig, um deren Artenreichtum langfristig zu erhalten.

Naturnahes Kleingewässer

Ein erfolgreicher Schutz dieser Biotope kann aber nur durch eine enge Zusammenarbeit von Flächeneigentümern, Pächtern, Bürgern und der Verwaltung erreicht werden.

 

 

 

 

 

 

 

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