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Haus der Jugend: Neuer Nordtrakt ist offiziell eröffnet 25.10.2019

Stadt und Johanniter feiern mit vielen Gästen Fertigstellung und Übergabe des Neubaus

Einige Gäste nutzten die Möglichkeit, die erste Etage zu erkunden. Das hier geschaffene Internet-Café ist 75 Quadratmeter groß. Auf dieser Etage befinden sich außerdem ein Tonstudio, ein Hausaufgabenraum sowie zwei Gruppenräume.

Klare und gerade Strukturen, große Fensterfronten und eine praktische Raumaufteilung in allen drei Etagen – der Nordtrakt stellt in vielerlei Hinsicht einen gelungenen Abschluss für die umfangreichen Arbeiten am Haus der Jugend dar. Diesen besonderen Moment feierten die Stadt Langenhagen und die Johanniter-Unfall-Hilfe – als künftige Nutzerin des Nordtraktes – gemeinsam mit Gästen bei der großen Eröffnung am Freitag, 25. Oktober.

Thorben Noß (li.), Leiter der Abteilung "Kinder, Jugend, Schule und Kultur" bei der Stadt Langenhagen, moderierte das Programm der Einweihung. Hier kündigt er die Rede von Mirko Heuer (re.), Bürgermeister Langenhagen, an. Dieser wird unter anderem auf die Besonderheiten des neuen Anbaus und die Geschichte des Hauses der Jugend eingehen.

„Ich habe mich von Anfang an für den Neubau statt der ursprünglich angedachten Sanierung eingesetzt und bin von dem jetzigen Ergebnis echt begeistert“, sagte Bürgermeister Mirko Heuer und verband damit gleichzeitig den Dank an den Rat der Stadt Langenhagen, der diesen Vorschlag mitgetragen hat. In seiner Rede ging Heuer auf die Besonderheiten des Anbaus ein und erläuterte, warum viele Wände einen hellen Anstrich erhalten hatten. „Jeder richtet es sich so ein, wie er es am liebsten mag. Und weil wir hier nichts vorwegnehmen wollten, haben wir die Wände schlicht gelassen, um so der farblichen Kreativität freien Lauf zu lassen.“

Übergaben gemeinsam den symbolischen Schlüssel für den Nordtrakt am Haus der Jugend (v. l.): Thorben Noß, Leiter » Kinder, Jugend, und Kultur« Stadt Langenhagen, Stadtbaurat Carsten Hettwer, die beiden Architekten Carola Dieselmeier und Ansgar Wiegmann von Raumplan, Bürgermeister Mirko Heuer, Walter Busse, Jennifer Rihm und Tim Heinrich von der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Langenhagens 1. Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch.

Die Johanniter freuen sich, dass das neue Jugendzentrum jetzt offiziell an den Start geht. „Wir bedanken uns für das Vertrauen, das der Rat und die Verwaltung der Stadt Langenhagen in uns gesetzt haben, und freuen uns jetzt auch in dem Bereich der Jugendarbeit für die Bürger da sein zu können“, machte Tim Heinrich, Dienststellenleiter der Johanniter in Langenhagen, deutlich. Die ersten Jugendlichen haben bereits während eines Graffiti-Workshops in den Herbstferien das Jugendzentrum belebt und viele kreative, bunte Graffitis geschaffen, die künftig die Wände zieren

Zur Eröffnung schenkte die Stadt Langenhagen der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Nutzerin des Nordtraktes am Haus der Jugend, ein Kunstwerk von dem Pop Art-Künstler Andora. Dieser erläutert hier die Bedeutung seines Werkes.

„Was lange währt, wird gut“, erinnerte Stadtbaurat Carsten Hettwer an die zum Teil aufwendigen Arbeiten an dem dreiteiligen Gebäudeensemble am Langenforther Platz. Süd- und Mitteltrakt hatte die Stadt Langenhagen zwischen 2013 und 2017 aufwendig saniert. Der alte Nordtrakt entsprach jedoch nicht den damals gültigen energetischen und bautechnischen Standards; er wurde durch einen Neubau ersetzt. „Wir haben dies als Chance verstanden und verschiedene Schwachpunkte des Altbaus bei der Planung des Neubaus berücksichtigt beziehungsweise beseitigt.“

Architekt Ansgar Wiegmann vom Büro Raumplan berichtete den Gästen von den architektonischen Besonderheiten des neuen Anbaus. So erklärte er unter anderem, warum der große Raum im Erdgeschoss eine Deckenhöhe von vier Metern hat. Auf diese Weise befinden sich die ersten Etagen aller drei Gebäudeteile - Nord-, Mittel- und Südtrakt - auf gleicher Höhe.

Der neue dreigeschossige und massive Bau aus Mauerwerk und Stahlbeton wurde etwas von der Straßenkante abgerückt. Dadurch verbreiterte sich der Fußweg entlang der Godshorner Straße. Mithilfe von Carola Diestelmeier und Ansgar Wiegmann vom Architekturbüro „Raumplan“ wurden außerdem die Wegebeziehungen innerhalb des Gebäudes verbessert und eine nutzergerechte Raumaufteilung verwirklicht.

Knapp 100 geladene Gäste feierten die Einweihung des neuen Nordtrakts. Für sie alle war ausreichend Platz in dem gut 100 Quadratmeter großen Raum, der sich im Erdgeschoss des Anbaus befindet.

Im Erdgeschoss des Nordtrakts befindet sich ein etwa 100 Quadratmeter großer Raum, den die Johanniter-Unfall-Hilfe künftig als Jugendzentrum nutzen wird. Das Besondere des weitläufigen Raumes: Er hat eine Deckenhöhe von über vier Meter. Dadurch befinden sich die Räume in den ersten Etagen des Mitteltraktes und des Nordtraktes auf gleicher Höhe. „Das ist auch deshalb praktisch, weil wir auf diese Weise die oberen Etagen beider Gebäudeteile über das Treppenhaus und dem Aufzug im Verbindungstrakt erschließen können“, erläuterte Hanno Hahn, in der Abteilung Hochbau für den Neubau Nordtrakt verantwortlich.

Ein besonderes Sück im Erdgeschoss ist die Lampe, die aus einem Teil des ehemaligen Balkongerüstes angefertigt wurde. Es befand sich vor der aufwendigen Sanierung des Hauses der Jugend an dessen Stirnseite zur Walsroder Straße.

Der Verbindungstrakt wurde zeitgleich mit dem Nordtrakt errichtet. Mit seinen großen Glasflächen und der glatt verputzten Fassade fungiert er auch optisch als Übergang von dem neuen Nordtrakt und den älteren Gebäudeteilen. Der Mittelteil wurde bereits 1936 bis 1937 errichtet. In ihm befand sich bis 1984 das Rathaus der Stadt Langenhagen. Danach wurde es umgewidmet und am Langenforther Platz entstand mit den Jahren eine besondere Begegnungsstätte an zentraler und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichender Stelle.

Im Dachgeschoss gab es für die Gäste verschiedene Räume zu entdecken: zwei Büroräume, einen großen Besprechungsraum, einen Aufenthaltsbereich mit Teeküche sowie eine Dachterrasse.

Diesen besonderen Platz wollten Politik und Verwaltung für die Jugendlichen erhalten und im Zuge der umfangreichen Arbeiten aufwerten. Mit dem Neubau vergrößert sich die Fläche vom Haus der Jugend um weitere 550 Quadratmeter auf insgesamt über 1.850 Quadratmeter.

Etwa 2 Millionen investierte die Stadt Langenhagen in den neuen Nordtrakt. Gut 800.000 Euro davon bezuschusst der Bund aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“. Auch dank dieser Förderung konnten verschiedene Besonderheiten des Entwurfes umgesetzt werden – so etwa konnte etwa das Dachgeschoss entsprechend der ersten Planungen realisiert werden. Der Heizbedarf des gesamten Gebäudeensembles wird durch modernste Wärmepumpen-Technik gedeckt.

Das Jugendzentrum ist während der Schulzeit ab 15 Uhr geöffnet.

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Für die Gäste gab es eine kleine Auswahl von Finger Food von Masala-Catering.
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Walter Busse, Mitglied des Regionalverbands im Regionalverband Niedersachsen Mitte der Johanniter-Unfall-Hilfe, erläuterte den Gästen, was es mit dem großen Graffiti auf sich hatte: Jugendliche hatten es sowie viele andere während eines Workhops in den Herbstferien geschaffen.
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Ein zeitloser Klassiker: Der Krökeltisch fand auch während der Einweihungsfeier jene, die sich eine Partie nicht entgehen lassen konnten - so auch Stadtbaurat Carsten Hettwer (li.) und Bürgermeister Mirko Heuer (re.).