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Titelbild Mimuse-Programm 2017/2018

Die MIMUSE hat wieder
viel Unterhaltung im Programm


 

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 Radwegeführer Langenhagen

 

Langenhagen mit dem Rad - eine erlebnisreiche Tour durch die Stadt und Landschaft

                                                 

 

 

Der Wietzepark

Im Frühjahr 1999 sprach sich der Rat der Stadt Langenhagen dafür aus, im Rahmen eines öffentlichen Realisierungswettbewerbes eine Gestaltungsform für den „Wietzepark" zu finden. Auf einer ca. 30 Hektar großen Fläche sollte ein Landschaftspark entstehen, der zur Erholung einlädt und aus ökologischer Sicht zur Vielfalt von Flora und Fauna beiträgt. Im Hinblick auf die zukünftige grenzübergreifende Bedeutung des Wietzeparks für die „Gartenregion Hannover" unterstützte der damalige Kommunalverband Großraum Hannover ( heute Region Hannover) das Projekt durch Rat und Tat.

Planungsskizze WietzeparkEnde 1999 entschied sich das Preisgericht und die Politik für den Vorentwurf des Landschaftsarchitekten Joachim von Kortzfleisch, und im Frühjahr 2000 wurde das Büro für Freiraumplanung Christine Früh mit der planerischen Umsetzung des Wettbewerbssiegers beauftragt. Bereits im Herbst 2000 wurde mit der Gestaltung vor Ort begonnen. Heute zeigt sich der Wietzepark nahezu vollendet und wird gern und oft zum Spazierengehen, Radfahren, Joggen und Reiten besucht.

Die Entwicklung der Obstbäume und der „Hochzeitsbäume" wird gespannt beobachtet; die wegebegleitenden Alleen aus Linden, Spitzahorn und Vogelkirschen strukturieren den Park und zeigen den Besuchern jahreszeitlich wechselnde Bilder. Als markanter Punkt bietet ein Erdkeil gute Übersicht und lädt zudem auch zum Ausruhen ein. Allein im Jahr 2001 wurden 2.200 lfd. Meter Fußwege und 2.500 lfd. Meter Reitwege gebaut. Umfangreiche Pflanzungen wie im Heckenbereich im Westen, im Birkenhain und im „Großen Wiesenbereich" geben dem Park Konturen. Im Rahmen von Beschäftigungsinitiativen – ein ausdrücklich politischer Wunsch – wurden Zäune, Stege und Podeste gebaut und Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Wietzepark - Ufer2002 wurde der naturnahe Bereich an der Wietze gestaltet. Kleingewässer entstanden, Flächen wurden tiefer gelegt und Ebereschen, Ahorn, Schlehen, Weiden, Hundsrosen, Holunder und Weißdorn gepflanzt. Die tiefer gelegenen sandigen Flächen werden der natürlichen Sukzession überlassen. Die Kleingewässer wurden mit Wällen untergliedert, mit Kopfweiden gekrönt, und die Zwischenräume erhielten eine Leguminoseneinsaat zur Wildnahrung.

Wietzepark - Steg langIn 2003 entstand das eigentliche Kernstück des Wietzeparks – der im Südosten gelegene See. Durch umfangreiche Erdarbeiten bildeten sich Sitz- und Liegeterrassen sowie Ufer aus Rasen und Sand, und im Wasser formten sich Inseln und Stege.

Für künftige Veranstaltungen dient die eigens dafür angelegte Schotterrasenfläche. Die Pflege des Parks wird seit drei Jahren erfolgreich im Rahmen von Beschäftigungsinitiativen durch die "Fabrik Langenhagen" durchgeführt.

Ein Pflegekonzept dient zur Verknüpfung der drei Aufgaben des Wietzeparks; er soll Raum bieten für Naherholung, Naturerleben und Schutz für Flora und Fauna sicherstellen. Dazu zählt auch die sukzessive Umwandlung von nährstoffreichen ehemaligen Ackerflächen in artenreiche Wiesen. Erste Ergebnisse sind vor Ort bereits erkennbar.

 

Die Broschüre "Der Wietzepark - ein Spaziergang durch die Jahreszeiten" finden Sie  ...hier.

 

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