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fünfpluseins Ausstellung des Kunstraum Langenhagen

Ausstellung im Rathaus
vom 17.Okt. bis 6. Nov.

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Die verschiedenen Reinigungsschritte auf der Kläranlage Langenhagen


Die mechanische Reinigung:

  1. Der Zulauf: Hier fließen täglich etwa 13.000 Kubikmeter Abwasser aus zwei unterirdisch verlaufenden Sammlern (große Kanäle) in das System. (Regenwasser wird nicht in die Kläranlage geleitet.)

  2. Das Einlaufpumpwerk: An dieser Stelle wird das Wasser auf das Niveau der Kläranlage angehoben.

  3. Der Rechen: Er filtert große, feste Bestandteile aus dem Abwasser heraus wie etwa Essensreste, „feuchtes Toilettenpapier“ – jene Dinge, die in der Toilette nichts zu suchen haben. Diese Station ist eine der geruchsintensiveren, doch dankenswerter Weise reinigt sich der Rechen selbst.

  4. Der Sandfang: In diesem Graben wird die Fließgeschwindigkeit des Abwassers gedrosselt und Luft in das tiefe Becken eingespeist, damit sich der Sand absetzt.

  5. Die Vorklärung: Etwa zwei Stunden dauert es, bis das Abwasser dieses Becken passiert hat. Durch die langsame Fließgeschwindigkeit setzen sich noch verbliebene Feststoffe am Beckenboden ab, leichtere Stoffe schwimmen an der Oberfläche und können herausgefiltert werden. (Ende der mechanischen Vorreinigung)

Exkurs: Die Faultürme: In ihnen werden die herausgefilterten Stoffe bei hohen Temperaturen (37o Grad) zwischengelagert. Bei der Zersetzung der Stoffe entsteht so viel Energie, dass damit gut 70 Prozent des Bedarfs der Kläranlage damit gedeckt werden kann.

Die biologische Reinigung:

  1. Das Schlammkontaktbecken: Das vorgereinigte Abwasser wird mit einem Schlamm vermischt, in dem zahlreiche nützliche Einzeller und Kleinsttierchen leben. Sie beginnen hier mit dem Abbau von Kohlenstoffen und teilweise auch Phosphat. (Für den Phosphor-Abbau gibt es zusätzlich auch eine chemische Stufe.)

  2. Die Belebungsbecken: In den vier großen, runden Becken wird das gereinigte Wasser wechselweise belüftet und nichtbelüftet, damit Bakterien unter anderem Stickstoffverbindungen abbauen.

  3. Die Nachklärung: In diesen länglichen Becken werden aus dem gereinigten Wasser die Bakterien entfernt, indem sie sich als Belebtschlamm absetzen.
  4. Der Auslauf: Mit einer Reinigungsqualität von bis zu 94 Prozent wird das Wasser über einen Vorfluter in die Wietze eingeleitet und kehrt damit in den Kreislauf zurück.

Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Stationen und der dortigen Prozesse finden Sie hier...

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