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Uwe Spiekermann erhält Niedersächsischen Staatspreis 29.01.2019

Uwe Spiekermann erhält Niedersächsischen Staatspreis

Der mit 5.000 Euro dotierte Niedersächsische Staatspreis für das gestaltende Handwerk ging an den Steinmetz- und Steinbildhauermeister Uwe Spiekermann aus Langenhagen. Mit den Niedersächsischen Förderpreisen für das gestaltende Handwerk wurden der Tischler Alexander Claas aus Burgdorf und der Metallbauer Kevin Höing aus Hannover ausgezeichnet. Beide Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Den Unternehmenspreis „Erfolgsfaktor Design“ in Höhe von 3.000 Euro überreichte der Minister an die Firma Resch Manufaktur - Sehen aus Lüneburg.

Ich freue mich, dass der diesjährige Niedersächsische Staatspreis für das gestaltende Handwerk an Herrn Uwe Spierkermann und damit nach Langenhagen ging“, sagte Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer der ebenfalls Gast bei der Verleihung der Preise war. Der bekannte Steinmetz- und Steinbildhauer hat viele Kunstwerke für Langenhagen geschaffen. Von ihm stammen unter anderem die Werke „Innenwelt, „Hommage an die Natur“ sowie das Objekt auf dem anonymen Grabfeld auf dem Friedhof Grenzheide: die Wand, in der jemand eine Lücke hinterlassen hat.
„Mich fasziniert diese gestalterische Umsetzung des Themas Verlust. Daher begeistert es mich, dass es dieses gelungene Kunstwerk auch als Erinnerungselement in einem kleineren Format gibt. Die Skulptur passt in den eigenen Garten oder in die eigenen vier Wände. So bietet das Kunstwerk in Miniatur abseits des Friedhofes eine weitere Möglichkeit, an einen geliebten, verlorenen Menschen zu denken.“

Preisträger Uwe Spiekermann mit Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer und Wirtschaftsminister Althusmann (v.l.n.r.)

© Franz Fender

Uwe Spiekermann, der mit dem Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk 2019 ausgezeichnet wurde, ist weit über die Grenzen von Hannover hinaus als Fachmann für personenbezogene Grabmale bekannt. Er beschreitet mit seinen Arbeiten formal ungewöhnliche Wege, die über das, was in seinem Handwerk normalerweise üblich ist, weit hinausgehen. Damit geben seine Werke der Bestattungskultur in Deutschland neue Impulse. Ihm gelingt der Spagat, die verschiedenen Ansprüche, die an ihn als Dienstleister gestellt werden, harmonisch miteinander zu verbinden. Er ist Anwalt der Verstorbenen, für die individuelle Denkmäler geschaffen werden sollen. Er ist Lotse für die Hinterbliebenen im Prozess des Herausarbeitens ihrer Wünsche an das Grabmal als Ort der Trauer. Und er ist immer auch Gestalter und Künstler, um diesen Herausforderungen mit der richtigen Gestaltungsidee zu begegnen.
Seit mehr als 30 Jahren ist der engagierte Steinbildhauer in seinem Beruf tätig. Mit Leidenschaft setzt er sich für sein Thema ein und findet immer neue gestalterische Wege für das letzte Geschenk, das man Verstorbenen machen kann: Erinnerungssteine, die im Gedächtnis bleiben.

„Das gestaltende Handwerk steht immer wieder vor neuen Herausforderungen“, erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann bei der Übergabe des Niedersächsischen Staatspreises. „Es muss sich in Zeiten von Massenkonsum, weltumspannender Kommunikation und wöchentlichen Sortimentswechseln mit seinen Produkten gegenüber industriell gefertigten Waren behaupten."

Hinweis:
Vom 26. Januar 2019 bis zum 23. Februar 2019 wird in der Handwerksform Hannover, Berliner Allee 17, 30175 Hannover, die Staatspreisausstellung mit allen Wettbewerbs- und Siegerarbeiten gezeigt. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Zur Ausstellung erscheint ein Online-Katalog, der im Internet zum Download bereit steht unter www.hwk-hannover.de/staatspreis2019 .

 

 

 

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