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Stadtentwässerung beseitigt Unkraut einzig mit klarem Wasser 07.06.2018


Stadtentwässerung beseitigt Unkraut einzig mit klarem Wasser

Beim Heißdampfverfahren kann beim Reinigen auf jegliche Chemie verzichtet werden

Flächen und Bordsteine lassen sich mithilfe der Spritzbrüste in Front des Fahrzeuges leicht reinigen.

Die Stadtentwässerung (SE) Langenhagen setzt bei der Unkrautbekämpfung ein Heißdampfverfahren ein, bei dem jegliche Chemie überflüssig ist. Gut 277 Kilometer Gossen und Straßenränder reinigen die SE-Mitarbeiter mithilfe dieser Heißdampf-Anlage, die während der Vegetationszeit auf ein Schmalspurfahrzeug montiert wird. Dadurch ist sie flexibel einsetzbar – für die Reinigung von Gossen, Bordsteinen und Flächen. Die etwa 40.000 Euro hohe Investition in die Anlage rechnet sich zudem, weil bei diesem Verfahren die Umwelt weniger durch Lärm oder Feinstaub belastet als bei anderen Techniken.

Im Prinzip arbeitet die Heißdampf-Anlage wie ein effektiver Hochdruck-Reiniger. Durch eine Spritzbürste in Front des Fahrzeuges oder einen Handdampfreiniger wird ein etwa 130 Grad Celsius heißer Dampf auf die Fläche gespritzt. Aufgrund der hohen Temperatur gerinnt das pflanzeneigene Eiweiß in den Zellen. Die grünen Pflanzenteile sterben ab. Durch den hohen Wasserdruck wird zudem ein Teil der Wurzeln aus den Fugen gespült – und das oft gleich bei der ersten Behandlung.

Dennis Schulz bearbeitet mit dem Handdampfreiniger die Kante eines Fußweges am Schulzentrum Langenhagen.

Mit jeder weiteren Heißwasseranwendung wird das Unkraut geschwächt. „Wir haben die Anlage seit etwa zwei Jahren im Einsatz und verzeichnen nun auf vielen Flächen weniger Unkraut“, sagt Thorsten Brockmann, Leiter des SE-Betriebsdienstes. Dies gelte insbesondere entlang der Haupt- und Sammelstraßen, die bei der Reinigung und der Unkrautbeseitigung oberste Priorität haben und deshalb häufiger abgefahren werden. Seltener ist das Schmalspurfahrzeug in den Nebenstraßen im Einsatz. „Für die Reinigung von Fuß- und Radwegen setzen wir es nur auf öffentlichen Flächen ein“, so Brockmann. Ansonsten ist der Anlieger in der Verantwortung – und das ist in den meisten Fällen eine Privatperson.

Diesen empfiehlt Brockmann, bei der Unkrautbekämpfung mal heißes Wasser auszuprobieren. „Sie werden sehen, das Verfahren funktioniert auch ohne Druck und mit kochendem Wasser“, so der SE-Betriebsdienstleiter.

 

 

 

 

 

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